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Die Sparkassen haben offenbar eine Lösung für die Führungskrise gefunden

dpa
Sparkasse GettyImages 82942032

Die Führungskrise bei den deutschen Sparkassen steuert auf eine Lösung zu. Demnach soll der wegen einer Steueraffäre umstrittene Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon seinen Posten bis zum Ende der Amtszeit im Mai 2018 ruhen lassen.

Zugleich hätten sich die regionalen Sparkassenverbände bei einem Treffen am Dienstag in Hannover darauf geeinigt, dass bis dahin der Vizepräsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Thomas Mang aus Niedersachsen, Fahrenschons Aufgaben übernehmen soll. Wie es danach weitergehen soll, bleibe offen, berichtet die Zeitung. Vom DSGV war am Dienstagabend keine Stellungnahme mehr zu erhalten.

Derweil berichtete das „Handelsblatt“, derzeit liefen „vernünftige Gespräche“ über einen Amtswechsel. Verhandelt werde derzeit noch über die Modalitäten eines Rückzugs Fahrenschon, der nicht abrupt erfolgen solle. Fahrenschon habe nach der vernichtenden Kritik an seinen verspätet eingereichten Steuererklärungen eingesehen, dass er den Verband nicht länger führen könne, heißt es laut „Handelsblatt“ in Sparkassenkreisen. Fahrenschon selbst war am Dienstagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die regionalen Sparkassenspitzen hatten in Hannover über Konsequenzen aus der Steueraffäre Fahrenschons beraten. Ergebnisse wurden nach der Sitzung offiziell nicht bekannt. Der Sparkassenverband Niedersachsen und andere Untergliederungen wollten sich nicht äußern. Eingeladen zu dem Treffen hatte Fahrenschons Stellvertreter Mang, der auch niedersächsischer Sparkassenpräsident ist.

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