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Spargelsaison in Deutschland startet

·Lesedauer: 1 Min.
Spargelsaison in Deutschland startet

In Deutschland startet die Spargelsaison. Ab der zweiten Aprilwoche ist mit einem steigenden Angebot an deutschem Spargel zu rechnen, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) am Dienstag in Berlin mitteilte. In Deutschland wird Spargel auf mehr als 22.500 Hektar angebaut. Im vergangenen Jahr wurden 117.000 Tonnen des Gemüses geerntet.

Damit ist Spargel gemessen an der Anbaufläche das Freilandgemüse Nummer eins in Deutschland. Die Spargelernte endet traditionell am 24. Juni, dem Johannistag.

Erstmals werden in diesem Jahr auch Erntehelfer aus Georgien auf den Spargel- und Erdbeerfeldern arbeiten. Insgesamt sollen in dieser Saison bis zu 5000 Erntehelfer aus dem Land eingesetzt werden, wie eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit der Nachrichtenagentur AFP sagte. Nach Bedarf und abhängig von der Pandemie-Lage könne die Zahl noch aufgestockt werden.

Grundlage ist eine Vermittlungsabsprache der Bundesagentur mit den georgischen Behörden. Die BA kann den Saisonkräften ohne Einschaltung der Visastellen eine Arbeitserlaubnis erteilen. Eine weitere Vermittlungsabsprache für Saisonhelfer in der Landwirtschaft sei dieses Jahr mit der Ukraine und Georgien in Planung, sagte die Sprecherin.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, erklärte, ohne die Hilfe der Saisonarbeiter könnte die Bevölkerung nicht mit frischen, heimischen Lebensmitteln versorgt werden können, "auch nicht mit dem geliebten Spargel".

Er forderte die Bundesregierung auf, eine versicherungsfreie Beschäftigung für bis zu 115 Tage zuzulassen und so einen Anreiz für eine längere Beschäftigung von inländischen und ausländischen Saisonkräften zu schaffen. Nur so könnten pandemiebedingte Personalengpässe zumindest teilweise ausgeglichen und durch geringere Personalwechsel in den Betrieben das Infektionsrisiko reduziert werden, erklärte Rukwied.

hex/hcy