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Spanien: Wirtschaft bricht in Corona-Krise etwas weniger ein

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MADRID (dpa-AFX) - Der Einbruch der spanischen Wirtschaft in der Corona-Krise ist etwas weniger drastisch ausgefallen als bisher bekannt. Die viertgrößte Wirtschaft der Eurozone sei im zweiten Quartal zum Vorquartal um 17,8 Prozent geschrumpft, teilte das nationale Statistikamt INE am Mittwoch in Madrid mit. Eine erste Schätzung war von einem Einbruch um 18,5 Prozent ausgegangen.

Zum Vorjahresquartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung Spaniens um 21,5 Prozent. Auch dieser Rückgang fiel etwas weniger heftig aus als zunächst mit 22,1 Prozent veranschlagt. Ökonomen hatten im Schnitt mit einer Bestätigung der ursprünglichen Werte gerechnet.