Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 15 Minuten
  • Nikkei 225

    28.878,86
    -412,15 (-1,41%)
     
  • Dow Jones 30

    34.033,67
    -265,63 (-0,77%)
     
  • BTC-EUR

    32.309,58
    -1.277,39 (-3,80%)
     
  • CMC Crypto 200

    964,31
    -28,16 (-2,84%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.039,68
    -33,22 (-0,24%)
     
  • S&P 500

    4.223,70
    -22,89 (-0,54%)
     

Spahn will sich auf vierte Corona-Welle möglichst frühzeitig vorbereiten

·Lesedauer: 1 Min.
Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, nimmt zu Beginn der Pressekonferenz in seinem Ministerium die Mund-Nasenbedeckung ab. Thema ist auch die Aufhebung der Impfpriorisierung.
Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, nimmt zu Beginn der Pressekonferenz in seinem Ministerium die Mund-Nasenbedeckung ab. Thema ist auch die Aufhebung der Impfpriorisierung.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bereitet sich im Gegensatz zum Vorjahr bereits jetzt auf eine mögliche weitere Welle mit rasant steigenden Corona-Infektionszahlen vor. In diesem Jahr wolle er schon früher Risiken besprechen und Strategien zur Vermeidung einer vierten Welle durchgehen. "Die Gespräche habe ich schon mit Experten und dem Robert Koch-Institut begonnen", sagte Spahn am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

Die Sensibilität dafür habe auch damit zu tun, dass sich die Lage im vergangenen Jahr nach einem Sommer mit niedrigen Inzidenzen im September und Oktober schlagartig verschlechtert habe. Insgesamt zeigte sich Spahn zufrieden mit der derzeitigen Situation: "Die Stimmung ist gerade zurecht gut, die Inzidenzen sind niedrig, die Impfzahlen sind hoch, aber wir sehen in Ländern wie dem Vereinigten Königreich: Es kann auch schnell wieder schiefgehen."

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Robert Koch-Institut (RKI) den zweiten Tag in Folge gestiegen. Der Wert lag Angaben von Mittwochmorgen zufolge bei 36,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche (Vortag: 35,2; Vorwoche: 46,8). Mit einem erneuten exponentiellen Wachstum der Fallzahlen werde bei vorsichtigen Öffnungen zunächst nicht gerechnet, sagte RKI-Chef Lothar Wieler.

Laut Spahn wolle der Bund außerdem dafür sorgen, dass im Falle von künftigen Pandemien eine Kapazität von 600 Millionen bis 700 Millionen Impfdosen bereitsteht – für den Gebrauch in Deutschland oder weltweit. Dazu solle es Ausschreibungen mit Laufzeiten von fünf Jahren geben. Mit einer jährlichen Reservierungsgebühr werde bei den Herstellern die Produktion des Impfstoffs für den Pandemiefall sichergestellt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.