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Spahn: Maßnahmen in Berchtesgaden sind richtig

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BERLIN (dpa-AFX) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in der Corona-Pandemie die strengen Ausgangsbeschränkungen im bayerischen Kreis Berchtesgadener Land begrüßt. "Das ist jetzt hart für die Bevölkerung in Berchtesgaden, das sind harte zwei, drei Wochen. Aber es sind eben zwei, drei Wochen, die helfen, diese Infektion auch wirklich effizient wieder unter Kontrolle zu bringen", sagte er am Dienstagabend im ZDF. "Und das ist am Ende besser als etwa mit Einreisebeschränkungen (...) dann innerdeutsch da zu agieren. Also ich finde das, was die bayerische Staatsregierung macht, genau richtig."

Die Leiterin des Genfer Universitätszentrums für neue Viruserkrankungen, Isabelle Eckerle, sagte in der Sendung mit Blick auf die Maßnahmen: "Die wären noch effektiver, wenn man sie früher ergreifen würde, aber dann ist die Akzeptanz sehr, sehr gering."

Am Montag hatte das Berchtesgadener Land bundesweit die höchste Zahl an Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen: Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 272,8. Am Dienstag sank sie auf 236. Erstmals seit dem Frühjahr ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur noch mit triftigem Grund erlaubt. Schulen und Kitas wurden geschlossen.