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Spahn erhofft sich 'Gipfel der Zuversicht'

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Kritik an der Verteilung des Corona-Impfstoffs zurückgewiesen. "Im Moment ist mir das zuviel Schauen, wer bekommt was", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. Es gehe nicht darum, genau aufzurechnen, wie viel Impfstoff etwa Praxen und Betriebsärzte exakt erhielten. "Darum geht es doch nicht. Im Kern geht es darum, dass wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger möglichst schnell impfen können." Unmittelbar vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern sagte Spahn, er werbe dafür, "dass es ein Gipfel der Zuversicht wird".

Zuletzt hatten Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Impfstoff-Verteilung unter den Bundesländern kritisiert. "Brandenburg bekommt prozentual weniger als andere Länder", sagte Woidke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Laut Tschentscher sind an sein Land gut 40 000 Impfdosen zu wenig geliefert worden, wie der SPD-Politiker dem "Spiegel" sagte. Konkret ging Spahn auf diese Vorwürfe nicht ein.

Spahn sagte: "Zuerst einmal werbe ich dafür, zu sehen, wo wir stehen." Am Ostermontag seien 12 Prozent der Deutschen erstgeimpft gewesen - sieben Wochen später seien es nun über 40 Prozent. "Ich hatte den Eindruck, vor vier oder sechs Wochen hätte keiner gedacht, dass wir zu Pfingsten über 40 Prozent mindestens einmal geimpft haben würden, dass wir Anfang Juli über 50 Prozent mindestens einmal geimpft haben werden." Das sei mit den angekündigten Lieferungen an Impfstoff nun aber absehbar. Angesichts von Schätzungen, dass sich 70 bis 80 Prozent der Erwachsenen impfen lassen wollen, sei dies dann bereits ein Großteil.

Mit Blick auf die Sommerferien rief der Gesundheitsminister die Menschen in Deutschland zur Vorsicht auf. Es stünden Monate mit vielen Reisen bevor. Er werbe sehr dafür, "sehr vorsichtig auch im Urlaub zu sein, im Zweifel aufeinander aufzupassen, noch nicht gleich wieder zuerst (..) die Party auf engem Raum, sondern im Zweifel am Strand bei Wind". Es sei auch weniger riskant, in der Europäischen Union zu reisen als quer über den Globus.

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