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Sommer-Urlaub ohne vollständige Impfung — So könnt ihr euch schützen

·Lesedauer: 4 Min.

Die Impfkampagne hat in Deutschland deutlich an Fahrt aufgenommen. Mittlerweile sind mehr als die Hälfte aller Deutschen erstgeimpft. Rund 30 Prozent haben sogar schon ihren zweiten Piks erhalten. Der Großteil hat allerdings nach wie vor noch keinen vollständigen Schutz — in den Sommerurlaub fahren wollen trotzdem viele. Auch wenn die Tourismusbranche beteuert, für die nötige Sicherheit zu sorgen, werden sich Reisende mit Corona-Virus infizieren. Mit diesen Tipps könnt ihr allerdings das Risiko so gering wie möglich halten.

1. Bucht euch ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung

Weil Abstand halten nach wie vor das Gebot der Stunde ist, solltet ihr euch im Urlaub am besten statt in einem Hotel in ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung einmieten. "Wenn man sich an alle Regeln hält, ist Urlaub mit Familie oder Freunden in einem abgelegenen Ferienhaus definitiv die sicherste Art, im Sommer 2021 Urlaub zu machen", sagt der Virologe Marco Binder dem Magazin "Spiegel". Am Urlaubsort könne man sich dann genauso verhalten, wie zuhause auch — und zwar indem man Abstand hält, Maske trägt, sich regelmäßig testet und in Quarantäne geht, sollten Symptome auftreten. Problematisch sind laut dem Bericht des "Spiegels" dagegen Orte an denen sich viele Menschen gleichzeitig Aufhalten, wie Hotels, Kreuzfahrtschiffe oder auch Campingplätze.

2. AHA-Regeln bei der Anreise einhalten

In vielen Ländern müssen Reisende derzeit bei Ankunft einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Weil zudem an Flughäfen und im Flugzeug Maskenpflicht herrscht und in den Maschinen Luftfilter eingebaut sind, ist das Reisen im Flugzeug trotz kleiner Restrisiken relativ sicher. "Die Wahrscheinlichkeit, dass im Flugzeug ein Infizierter sitzt, ist damit sehr gering", wird Marco Binder im "Spiegel" zitiert.

In der Bahn dagegen brauchen Reisende dagegen kein negatives Testergebnis und auch keine vollständige Impfung, damit sie einsteigen dürfen. Trotzdem kommt der Aerosolforscher Christof Asbach in dem Bericht des Spiegels zu dem Schluss, dass das Reisen mit der Bahn derzeit relativ sicher ist. Wer im Zug eine gut sitzende FFP2-Masken trage habe ein geringes Infektionsrisiko, wird der Wissenschaftler in dem Nachrichtenmagazin zitiert.

Wer mit dem Auto fährt, kommt in der Regel höchsten auf Rastplätzen oder beim Tanken mit mehreren anderen Menschen in Berührung. Solange die Hygieneregeln eingehalten werden und man nicht direkt an der Tankstelle isst, bleibt die Ansteckungsgefahr relativ gering, schreibt der "Spiegel".

3. Azyklisch Schwimmen gehen

Schwimmbäder gelten im Grunde als nicht besonders riskante Orte. Laut dem Wissensmagazin "Quarks" ist eine Ansteckung über das Badewasser sehr unwahrscheinlich. Denn Chlor inaktiviert Sars-CoV-2. Im Meer oder See ist das Infektionsrisiko zwar höher, weil das Wasser nicht behandelt ist, dennoch ist auch hier das Risiko gering. "In diesen Gewässern ist der Verdünnungseffekt sehr groß", wird Alexander Kämpfe, der als Fachgebietsleiter für Schwimm- und Badebeckenwasser und chemische Analytik beim Umweltbundesamt (UBA) arbeitet, von "Quarks" zitiert .

Infizieren können wir uns aber trotzdem. Denn überall dort, wo wir Menschen zu nahe kommen, herrscht auch eine gewisse Ansteckungsgefahr. Deshalb sollte auch am Hotelpool und im Meer immer der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Bei einem zu Stoßzeiten sehr vollem Hotelpool lohnt es sich deshalb, azyklisch Schwimmen zu gehen.

4. Vorsicht am Buffet

In Deutschland unterscheidet es sich laut dem Bericht im "Spiegel" von Bundesland zu Bundesland, ob Buffet angeboten wird oder nicht. Ebenso gibt es bei Reisen im Ausland keine einheitlichen Regelungen. Bisher gibt es noch keinen Nachweis, dass man sich über Lebensmittel mit dem Corona-Virus anstecken kann. Weil man sich am Buffet schnell sehr nahe kommt und dieses meistens in einem Innenraum aufgebaut ist, ist hier besondere Vorsicht geboten. Die Abstands- und Hygieneregeln sollten in jedem Fall eingehalten werden. Zudem sollte man laut einem Bericht in der "Süddeutschen Zeitung" lieber sein eigenes Besteck statt der Brötchenzage nutzen, um sich sein Essen auf den Teller zu tun.

5. Ausflüge möglichst nur draußen machen und immer den Abstand einhalten

Weil sich Aerosole vor allem in Innenräumen besonders gut verbreiten, sind Ausflüge an der frischen Luft relativ sicher. Weil das Virus aber überwiegend durch eine Tröpfcheninfektion übertragen wird, sollte auch an Außenplätzen immer der Mindestabstand gewährt sein - das gilt auch am Strand. Die FFP-2-Maske bietet zusätzlichen Schutz. In deutschen Vergnügungsparks etwa herrscht derzeit eine Maskenpflicht. Und auch viele Sehenswürdigkeiten dürfen nur mit einem Schutz über Mund und Nase besucht werden.

tel

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