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Auch wenn nicht jeder sofort einen Termin kriegt: Jeder zweite Deutsche will keine Impf-Priorisierung mehr

·Lesedauer: 1 Min.
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ließ sich am vergangenen Freitag mit AstraZeneca gegen das Coronavirus impfen
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ließ sich am vergangenen Freitag mit AstraZeneca gegen das Coronavirus impfen

Eine Mehrheit der Deutschen ist für eine bundesweite Aufhebung der Impfpriorisierung. Das zeigt eine exklusiv für Business Insider durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey.

Demnach sprechen sich 56 Prozent der Deutschen dafür aus, die Impfpriorisierung im Land aufzuheben — selbst dann, wenn nicht jeder sofort geimpft werden kann. 34 Prozent der Befragten sind dagegen, knapp zehn Prozent zeigen sich unentschieden.

Gerade Jüngere fordern ein Ende der Impfpriorisierung

Ausgewertet nach dem Alter der Befragten zeigt sich, dass es in der jüngsten Generation zwischen 18 und 29 Jahren die größte Mehrheit für eine Aufhebung der Impfpriorisierung gibt: Hier sprechen sich knapp 62 Prozent dafür aus. Es ist gerade diese Gruppe, die nach geltender Impfpriorisierung zurzeit am längsten auf eine Corona-Impfung warten muss — und nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts bisher auch kaum geimpft ist.

Auch in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen ist die Zustimmung zu einer Aufhebung der Impfpriorisierung mit knapp 58 Prozent größer als im Durchschnitt. Bei der Altersauswertung ist jedoch die statistische Fehlerquote von 6,3 Prozent zu beachten.

Mehr und mehr Bundesländer heben Impfpriorisierung auf

Der Mehrheitswunsch nach einer Aufhebung der Impfpriorisierung wird in vielen Bundesländern schon erfüllt. Bayern, Brandenburg, Baden-Württemberg, Berlin und auch Thüringen haben die Impfpriorisierung aufgehoben oder planen, das zu tun. Da die Versorgung mit Corona-Impfstoffen jedoch weiterhin knapp ist, ist es schwierig, an Impftermine zu kommen. In Berlin etwa sind viele Impfzentren bis zum Juli ausgebucht.

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