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So viele Stunden arbeiten die Menschen in Deutschland im Schnitt, laut einer neuen Analyse

 - Copyright: Shutterstock
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Die aktuelle Wirtschaftslage beeinflusst die Arbeitsstunden der Menschen in Deutschland. Im dritten Quartal fiel die Arbeitszeit pro Person im Jahresvergleich um 0,7 Prozent auf 342,3 Stunden, wie eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg zeigt. Durchschnittlich waren es wöchentlich 30,47 Stunden pro Beschäftigten, während es im Vorjahreszeitraum noch 30,5 Stunden waren. "Die Beschäftigung steigt kaum noch, es gibt wieder etwas mehr Kurzarbeit sowie weniger Überstunden und Einzahlungen auf die Arbeitszeitkonten", erklärt IAB-Fachmann Enzo Weber.

Teilzeitquote steigt

In Deutschland arbeiten mehr Menschen als jemals zuvor in Teilzeit. Laut der Erhebung stieg die Teilzeitquote im dritten Quartal 2023 im Jahresvergleich um 0,3 Prozentpunkte auf 39,2 Prozent. "Noch nie lag die Teilzeitquote so hoch wie heute", kommentierte Weber am Dienstag. Ursächlich sei ein Zuwachs an Jobs in Sektoren mit traditionell hohem Teilzeitanteil, etwa in der Gastronomie oder im Bildungswesen.

Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Erwerbstätigen mit Nebenjobs. Im dritten Quartal 2023 waren es laut IAB 4,47 Millionen Personen, ein Anstieg um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies markiere eine Rückkehr zum langfristigen Wachstumstrend vor der Pandemie. Die Anzahl der Mehrfachbeschäftigten überschritt damit das Niveau vor der Krise um 410.000. Mittlerweile habe jeder zehnte Beschäftigte einen zusätzlichen Job, so das IAB.

Mit Material der dpa / tlf