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So viel Geld hättet ihr heute, wenn ihr statt des ersten iPhones 2007 einfach Apple-Aktien gekauft hättet

·Lesedauer: 3 Min.
9. Januar 2007: Apple-Gründer Steve Jobs stellt das erste iPhone vor
9. Januar 2007: Apple-Gründer Steve Jobs stellt das erste iPhone vor

Der 3. Januar 2022 ist für Apple ein besonderer Tag: Als erster Konzern weltweit hat das US-Unternehmen mit dem Logo eines angebissenen Apfels einen Börsenwert von drei Billionen US-Dollar erreicht. Somit ist Apple aktuell die wertvollste Firma der Welt.

Mit dem Erreichen der Drei-Billionen-Marke lässt das iPhone-Unternehmen Firmen wie Microsoft (2,5 Billionen Dollar wert), Alphabet (1,9 Billionen) und Amazon (1,7 Billionen) weit hinter sich. Seit 2021 ist der Apple-Aktienkurs um rund 38 Prozent gestiegen und notiert aktuell bei 161,50 Euro.

Doch neben dem 3. Januar gibt es noch ein Datum, an das sich Steve-Jobs-Jünger und Tech-Fans für immer erinnern werden: der 29. Juni 2007. Es ist der Tag, an dem das erste iPhone erschienen ist.

Das erste iPhone sei ein „revolutionäres Gerät, das alles verändern wird“, sagte Apple-Gründer Steve Jobs

Im Gegensatz zu der geläufigen Meinung, war das iPhone weder das erste Smartphone, noch das erste Handy mit Touchscreen und auch nicht das erste Mobiltelefon mit Apps. Rückblickend gilt das IBM Simon als das erste Smartphone mit Touchscreen. Nur 50.000 Stück wurden davon zwischen August 1994 und Februar 1995 in den USA vertrieben.

Aber dem damaligen Apple-CEO Steve Jobs war es trotzdem – Jahre später – gelungen, zahlreiche Funktionen in einem neuen Design zu vereinen und das Smartphone zu einem Produkt zu vermarkten, welches nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken ist. Auf der Macworld-Konferenz am 9. Januar 2007, also vor fast genau 15 Jahren, nannte Jobs das iPhone ein „revolutionäres Gerät, das alles verändern wird.“

Das iPhone der ersten Generation mit vier Giga-Byte Speicher kostete damals 499 Dollar, die Version mit acht Giga-Byte verkaufte Apple für 599 Dollar. Nach wenigen Monaten senkte Jobs aber den Preis von 599 Dollar auf 399 Dollar, um schneller mehr Kunden zu bekommen. Das iPhone mit vier Giga-Byte Speicher wurde nicht mehr angeboten. Um Kunden der ersten Stunde wieder gut zu stimmen, wurden ihnen Gutscheine angeboten, um den Preis halbwegs auszugleichen.

Seit dem ersten iPhone in Deutschland ist die Apple-Aktie um mehr als 3500 Prozent gestiegen

In Europa kam das iPhone erst am 9. November 2007 auf den Markt, der Preis lag bei 399 Euro und war an einen T-Mobile-Zweijahresvertrag gekoppelt. Wenn man den damaligen Preis von fast 400 Euro mit den Preisen von heute vergleicht ­­­– das neuste iPhone 13 kostet 1149 Euro – wirkt das erste iPhone fast schon billig. Aber damals war es eins der teuersten Mobiltelefone der Welt. Doch der Preis schreckte, wie auch heute, nicht ab: 2008 verkaufte Apple insgesamt 13,7 Millionen iPhones.

Seit 2007 ist bei Apple viel passiert. Steve Jobs ist gestorben, Tim Cook an seine Stelle an die Spitze des Konzerns getreten, das iPad wurde eingeführt, AirPods dominieren den Kopfhörer-Markt und 28 weitere iPhone-Modelle sind erschienen. Das gab auch der Aktie Schub: Seit Ende 2007 ist das Wertpapier um mehr als 3500 Prozent gestiegen.

Was sich sowohl Apple-Anhänger als auch Aktien-Fans fragen: Bei dieser ganzen Kursrally, wie viel Geld hättet ihr heute, wenn ihr statt dem ersten iPhone, Apple-Aktien im Wert von 399 Euro, dem Preis des Smartphones, gekauft hättet?

Der Kurs der Apple-Aktie von 1998 bis heute
Der Kurs der Apple-Aktie von 1998 bis heute

Unsere Rechnung: Am 9. November, den Tag, als in Deutschland das erste iPhone gekauft werden konnte, war eine Apple-Aktie 4,17 Euro wert. Heute kostet diese Aktie 161,50 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um rund 3773 Prozent.

Hättet ihr damals 399 Euro in Apple investiert, hättet ihr euch rund 95,6 Aktien kaufen können. Diese wären heute demnach rund 15.450 Euro wert. Das zeigt wieder mal, dass es sich manchmal lohnen kann, nicht nur das Produkt zu kaufen, wenn es einen überzeugt, sondern auch in das Unternehmen selbst zu investieren.

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