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So shoppen Sie am besten am Black Friday: 6 Tipps

Wer bei diesen Aktionen profitieren will, sollte sich vorher gut informieren. (Bild: Getty)

Bald ist es wieder so weit: Am 29. November trumpfen zahlreiche Händler erneut mit Rabattaktionen zum Black Friday auf. Für den einen oder anderen Käufer bedeutet das, endlich bei Produkten zuzuschlagen, die schon lange auf der Wunschliste stehen. Doch bevor sie sich in die große Rabattschlacht stürzen, lohnt es sich, sich noch ein paar Tipps für die Schnäppchenjagd zu Herzen zu nehmen.

 Es ist eine der größten Rabattschlachten im deutschen Einzelhandel: "Black Friday" (29. November), "Cyber Monday" (2. Dezember) oder eine sich anschließende ganze "Cyber Week": Ende November und Anfang Dezember stimmt sich der Handel auf das Weihnachtsgeschäft ein. Wer bei diesen Aktionen profitieren will, sollte sich vorher gut informieren.

Bereiten Sie eine Wunschliste vor

Vorbereitung ist alles: Vermeiden Sie am Black Friday Spontankäufe und machen Sie sich lieber vorher Gedanken, welche Produkte Sie gerne kaufen möchten. Am besten recherchieren Sie bereits die Preise vor dem Black Friday - so erkennen Sie, ob die Wunschware am Rabatttag tatsächlich günstiger geworden ist. Sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie sich in der Schnäppchenschlacht blenden lassen, das falsche Produkt kaufen oder mehr Geld ausgeben, als Sie eigentlich wollten.

Vergleichen Sie Preise

Auch am Black Friday sollten Sie immer mehrere Anbieter im Auge behalten. Auch wenn der Preis verlockend aussehen mag, gibt es vielleicht einen Händler, der das Produkt noch günstiger anbietet. Und ganz wichtig: Vergessen Sie im Eifer des Gefechts nicht die Lieferkosten und Lieferzeiten, die sich von Shop zu Shop erheblich unterscheiden können.

Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen

Bleiben Sie entspannt. Gerade Online-Shops drängeln gezielt, indem Sie dem Kunden suggerieren, dass von dem Produkt nur noch wenige Stücke vorrätig sind – häufig sogar mit einem eingeblendeten Countdown, der rückwärts zählt. Das ist oftmals nur ein Trick, um Kaufdruck beim Kunden aufzubauen. In den seltensten Fällen stecken wirklich limitierte Bestände dahinter. Das Weihnachtsgeschäft fängt gerade erst an, auch nach dem Black Friday und Cyber Monday winken noch Schnäppchen und Angebote, wie eine Studie von guenstiger.de zeigt.

Lassen Sie sich von Mega-Rabatten täuschen

Häufig beziehen sich Händler bei der Prozentangabe ihrer Rabatte auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP). Das sind in der Regel Preise, die nahezu kein Händler jemals übernimmt, weil sie nicht mit dem tatsächlichen Marktwert übereinstimmen. Für Schnäppchen funktionieren diese Mondpreise aber ausgezeichnet, da die Ersparnis dann besonders üppig ausfällt. Stichproben der Verbraucherzentrale zeigten, dass die Preisreduzierungen an solchen Rabatt-Tagen statt versprochener 50 Prozent oder mehr in Wirklichkeit oft bei unter 20 Prozent lagen.

Informieren Sie sich über Bezahlmöglichkeiten

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass vor allem in der Schnäppchenschlacht vom Black Friday oder Cyber Monday dubiose Händler Fake-Angebote zu Superpreisen anbieten, die nur per Vorkasse zu haben waren. Etliche Kunden haben ihre Ware dann aber nie erhalten. Also Augen auf: Seriöse Händler bieten ihre Ware immer auch auf Rechnung oder per Kreditkarte, Paypal oder Lastschrift an. Wenn Angebote ausschließlich per Vorkasse erhältlich sind, sollten ihre Alarmglocken läuten.

Nutzen Sie exklusive Angebote

Sie können sich schon im Vorfeld für den Newsletter ihres bevorzugten Online-Shops anmelden. Sie bekommen dann eventuell exklusive Informationen und Rabatt-Codes. Eine tolle Alternative sind auch die Social-Media-Accounts der Händler. Den Followern und Fans werden häufig ebenfalls exklusive Angebote gemacht, die andere nicht zu sehen bekommen. Gerade Instagram mausert sich in letzter Zeit zur Shopping-Plattform.

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