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So reich sind Prinz Harry und Herzogin Meghan wirklich

Christian Bernhard
·Freier Autor

Wie steht es um die Finanzen von Prinz Harry und Herzogin Meghan, nachdem sich das Paar vom britischen Königshaus abgespaltet hat, um “finanziell unabhängig” zu sein? Anscheinend trotzdem gut.

LONDON, ENGLAND - JANUARY 07: Prince Harry, Duke of Sussex and Meghan, Duchess of Sussex depart Canada House on January 07, 2020 in London, England. (Photo by Chris Jackson/Getty Images)
Prinz Harry und Herzogin Meghan dürften auch ohne Königshaus finanziell gut dastehen. (Bild: Chris Jackson/Getty Images)

Laut “Focus” lebte die junge Familie bisher hauptsächlich von Bezügen von Harrys Vater Prinz Charles. Der kann sich diese Unterstützung problemlos leisten, sein Vermögen beläuft sich laut der Agentur Bloomberg, die sich auf offizielle Unterlagen beruft, auf rund 933 Millionen Pfund - umgerechnet also knapp 1,1 Milliarden Euro.

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Aber will Charles das auch zukünftig noch? Berichten zufolge überlegt er, der Familie seines Sohnes die finanzielle Unterstützung zu streichen. Diese belief sich laut “Forbes” auf rund 2,7 Millionen Euro pro Jahr. Großteile davon kamen aus dem sogenannten Sovereign Grant der britischen Regierung. Damit wird die britische Monarchie durch öffentliche Gelder finanziert. Die Gelder aus dem Sovereign Grant werden für Harry und Meghan durch den Königshaus-Rückzug wegfallen.

Prinz Harry verfügt über beachtliches Privatvermögen

Ohne diese Summe würde eine gewaltige Lücke im Etat des prominenten Paares klaffen. Doch man muss sich wohl kaum Sorgen um die Finanzen des Ehepaares machen. Da wäre zum einen die Schauspielkarriere von Meghan, die sie wieder reaktivieren könnte. Die hatte der US-Amerikanerin zuletzt bei der Serie “Suits” rund 76.000 Euro eingebracht – pro Episode wohlgemerkt. Ihr Preis dürfte als Herzogin kaum gesunken sein. Neue Werbedeals für die 38-Jährige sind ebenfalls denkbar.

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Eine weitere Option sind Auftritte als Redner, solche werden in der Regel sehr gut von Konzernen und Einrichtungen bezahlt. Ex-US-Präsident Bill Clinton etwa erhält laut “Forbes” sechsstellige Summen für seine Auftritte. Und das erste Buch-Angebot dürfte wohl auch nicht lange auf sich warten lassen. Barack und Michelle Obama haben 2017 jedenfalls beeindruckende 58 Millionen Euro dafür bekommen.

Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass es nicht gleich lukrative Angebote geben sollte, dürften Harry, Meghan und Söhnchen Archie finanziell erst einmal weich fallen. Allein Harrys Privatvermögen soll sich nach “Forbes”-Angaben umgerechnet auf rund 35 Millionen Euro belaufen – auch dank des Vermächtnisses seiner Mutter Diana.

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