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So erleben unsere Korrespondenten die spontanen Biden-Partys

·Lesedauer: 2 Min.

In vielen US-Städten gehen die Menschen auf die Straße, um den Wahlsieg von Joe Biden zu feiern. Eindrücke aus New York, Washington und San Francisco.

Nur Sekunden nachdem mehrere US-Medien den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden zum Sieger der Wahl in den USA erklärt haben, ist in vielen Großstädten großer Jubel ausgebrochen. Auf den Straßen New Yorks klatschten, schrien und jubelten die Menschen.

Hunderte strömten zum Times Square und feierten. Viele Autofahrer betätigten pausenlos ihre Hupen. Auch nach einer Stunde hatte der andauernde Applaus noch kein Ende genommen.

Fernsehsender zeigten auch Bilder aus Philadelphia in Pennsylvania mit feiernden Menschen. Kurz nachdem einige noch ausstehende tausend Stimmen von dort bekanntgegeben wurden, hatten US-Sender Joe Biden zum Sieger ausgerufen. Auch vor dem Weißen Haus in Washington jubelten die dort versammelten Demonstranten.

In Bidens Heimatort Wilmington in Delaware war die Freude nach der tagelangen Hängepartie besonders groß. Nahe der Bühne, wo Biden später sprechen sollte, kamen zahlreiche seiner Unterstützer zusammen.

Unsere Korrespondentin Katharina Kort ist im New Yorker Stadtteil Brooklyn unterwegs, als der Biden-Sieg verkündet wird. Sie erlebt die riesigen Erleichterung vieler Menschen und begleitet die ausgelassenen Feiern von Anhängern der Demokraten. Hier ihre Bilder aus New York.

Die Metropolen an der US-Ostküste gelten als liberal und demokratisch, Joe Biden hat dort den weit überwiegenden Teil der Stimmen geholt.

New York ist aber auch die Geburtsstadt des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, der bereits erklärt hat, Bidens Wahlsieg nicht anerkennen zu wollen. Den spontanen Feiern in New York schloss sich auch Chuck Schumer an, der dienstältere der beiden US-Senatoren des Bundesstaates New York.

Die Bilder aus Washington ähneln denen in New York. In der Hauptstadt ist unsere Korrespondentin Annett Meiritz unterwegs. Hier ihre ersten Eindrücke.

In San Francisco ist unser Korrespondent Alexander Demling unterwegs. Im Castro-Viertel sind die Straßen voll, von Maskenträgern natürlich. Sie schwenken Amerika- und Regenbogenflaggen und „You‘re fired“-Schilder mit Donald Trumps Gesicht. Die liberale Großstadt in Nordkalifornien hat gleich doppelt gewonnen: Nicht nur war Trump hier verhasst. Mit Vizepräsidentin Kamala Harris und Nancy Pelosi, der demokratischen Mehrheitsführerin im Repräsentantenhaus, kommen die zwei mächtigsten Frauen der USA aus San Francisco.