Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 29 Minuten
  • DAX

    12.846,13
    +33,10 (+0,26%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.468,67
    +20,36 (+0,59%)
     
  • Dow Jones 30

    31.097,26
    +321,86 (+1,05%)
     
  • Gold

    1.810,20
    +8,70 (+0,48%)
     
  • EUR/USD

    1,0455
    +0,0028 (+0,27%)
     
  • BTC-EUR

    18.851,24
    +536,59 (+2,93%)
     
  • CMC Crypto 200

    427,13
    +6,99 (+1,66%)
     
  • Öl (Brent)

    109,91
    +1,48 (+1,36%)
     
  • MDAX

    25.734,37
    -102,88 (-0,40%)
     
  • TecDAX

    2.902,25
    +7,73 (+0,27%)
     
  • SDAX

    11.933,71
    +3,11 (+0,03%)
     
  • Nikkei 225

    26.153,81
    +218,19 (+0,84%)
     
  • FTSE 100

    7.254,49
    +85,84 (+1,20%)
     
  • CAC 40

    5.981,37
    +50,31 (+0,85%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.127,84
    +99,14 (+0,90%)
     

Slowakische Gewerkschaften drohen mit Generalstreik

BRATISLAVA (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund von Inflation und zunehmender Armutsgefährdung in der Slowakei drohen die Gewerkschaften des Landes mit einen Generalstreik. Als ersten Schritt kündigte der slowakische Gewerkschaftsbund KOZ einstündige Warnstreiks in Schlüsselbetrieben der Industrie an, weil die Regierung in Bratislava angesichts der allgemeinen Teuerung untätig bleibe. Sollte die Regierung darauf nicht reagieren, werde man im Juni einen Generalstreik ausrufen, erklärte der Vorsitzende der Metallarbeitergewerkschaft Kovo, Emil Machyna, am Freitag vor Journalisten.

Die seit zwei Jahren regierende Vier-Parteien-Koalition streitet seit Wochen ohne konkrete Einigung darüber, wie die zuletzt dramatisch gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise kompensiert werden sollten. Der rechtspopulistische Arbeitsminister Milan Krajniak erklärte sich in einer ersten Reaktion gesprächsbereit.

In dem Niedriglohnland, das vielen westlichen Firmen insbesondere der Automobil- und Elektronikindustrie als "verlängerte Werkbank" dient, hatten bereits vor der aktuellen Teuerungswelle viele Menschen Mühe, mit ihrem Einkommen das Auslangen zu finden. Mittlerweile sei ein Achtel der 5,5 Millionen Einwohner akut armutsgefährdet, warnte die Nationalbank im April.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.