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Auch Slowakei und Ungarn verbieten weiter ukrainische Getreideimporte

BRATISLAVA/BUDAPEST (dpa-AFX) -Ungarn und die Slowakei haben sich dem Beispiel Polens angeschlossen und halten auch ohne die Zustimmung Brüssels an Importverboten für bestimmte ukrainische Agrarprodukte fest. Das gaben Ungarns Regierungssprecher Zoltan Kovacs und der kommissarisch amtierende slowakische Ministerpräsident Ludovit Odor am Freitagabend bekannt.

Ungarn "nimmt seine Angelegenheiten in die eigenen Hände, um die eigenen Bauern zu schützen", zitierte Kovacs Ungarns Landwirtschaftsminister Istvan Nagy. Insgesamt sind 24 Produkte aus der Ukraine - neben Getreide unter anderem alle Fleischarten, Zucker, Gemüse und Wein - vom Importverbot betroffen, wie aus einer am Freitagabend im amtlichen Gesetzblatt in Budapest veröffentlichten Verordnung hervorgeht.

Der Transit ukrainischen Getreides durch Ungarn bleibe indes erlaubt, erklärte Landwirtschaftsminister Nagy den Angaben zufolge weiter. Die ungarischen Behörden würden die entsprechenden Ladungen versiegeln und deren Weitertransport überwachen.

Der parteilose slowakische Regierungschef Odor schrieb in einer auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Erklärung: "Die Europäische Kommission hat das Importverbot für vier Produkte aus der Ukraine inklusive Weizen nicht über den 15. September hinaus verlängert. Darum hat sich die Regierung für ein nationales Importverbot entschieden."

Das slowakische Verbot gelte bis zum Jahresende für Weizen, Mais, Raps und Sonnenblumensamen. "Wir müssen einen übermäßigen Druck auf den slowakischen Markt verhindern, um auch gegenüber den einheimischen Landwirten fair zu bleiben", begründete Odor den Schritt seiner Regierung. Man werde aber mit der EU-Kommission und den anderen EU-Ländern "intensiv daran arbeiten, eine gesamteuropäische Lösung zu finden".