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Skilanglauf: Hennig überrascht als Dritte - Bögl löst Olympia-Ticket

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Skilanglauf: Hennig überrascht als Dritte - Bögl löst Olympia-Ticket
Skilanglauf: Hennig überrascht als Dritte - Bögl löst Olympia-Ticket

Skilangläuferin Katharina Hennig ist im eiskalten Ruka ein Traumstart in den Olympia-Winter gelungen. Die 25-Jährige sorgte am Samstag als Dritte über zehn Kilometer für einen der seltenen Podestplätze im deutschen Team, am Sonntag ließ sie im Verfolgungsrennen einen siebten Rang folgen. Ein DSV-Podium am ersten Weltcup-Wochenende hatte es zuletzt 2013 durch die heutige Biathletin Denise Herrmann gegeben.

Hennig erfüllte damit auf Anhieb die Olympia-Norm. Sie sei "fassungslos und einfach nur glücklich", meinte die Oberwiesenthalerin: "Ich habe noch gedacht: Wenn ich heute die halbe Quali schaffe, bin ich super happy. Dass ich jetzt gleich den Sack zumache, hätte ich nicht gedacht."

Bei den Männern löste zudem Lucas Bögl das Ticket für Peking 2022. Der 31-Jährige nutzte am Sonntag das Fehlen zahlreicher Stars wegen der Eiseskälte und erzielte als Siebter über 15 km das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere. Zudem gelang Jonas Dobler auf Platz 14 zum zweiten Mal die halbe Norm.

"Das Fazit ist durchweg positiv. Wir haben viel gearbeitet und werden weiter viel arbeiten", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder: "Jetzt ist es wichtig, auch zu feiern und zu genießen, dass sich die viele Arbeit lohnt. Aber wir werden nicht leichtsinnig und übermütig."

Das gesamte norwegische Männer-Team um Dreifach-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo verzichtete am Sonntag auf einen Start. "Es ist bitterkalt. Die Gesundheit geht vor, wir riskieren keine Krankheit", sagte Langlaufchef Espen Bjervig der norwegischen Zeitung VG. Am frühen Sonntag waren in dem Ort nahe des Polarkreises 20 Grad unter Null gemessen worden.

Die norwegischen Frauen gingen dagegen an den Start, das Rennen über 10 km war extra von 10.20 Uhr auf 13.45 Uhr MEZ verschoben worden. Der Sieg ging prompt an Topstar Therese Johaug, bei den Männern führte Alexander Bolschunow einen russischen Vierfachsieg an.

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