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Sintavia erweitert Kapazitäten für die Raketenfertigung mit zwei M4K-4-Druckplattformen der AMCM GmbH

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Erwerb vergrößert Fußabdruck im Druckbereich der Raketenfertigung gravierend

Sintavia, LLC, Designer und Unternehmen für die additive Fertigung kritischer thermischer Komponenten für die Verteidigungs-, Luft- und Raumfahrtindustrie, kündigte heute den Erwerb von zwei M4K-4-Druckplattformen der AMCM GmbH mit Sitz in Starnberg an. Jede der beiden neuen M4K-4-Plattformen, die erweiterte Versionen des im Handel erfolgreichen EOS M400-4-Drucksystems sind, arbeitet mit vier 1kW-Lasern zum Druck von Einzelkomponenten in der Größe von 450 mm x 450 mm x 1 m. Als einer der größten Druckunternehmen für den Raketenbau in Nordamerika wird Sintavia die neuen Systeme nutzen, um sein Portfolio für Druckkammer-Design und die Fertigung der rasch wachsenden, kommerziellen Raumfahrtindustrie zu erweitern.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20210113005864/de/

With a design based on the architecture of the EOS M400-4, the AMCM M4K-4 has a one meter tall build height with four 1kW lasers (Photo: AMCM GmbH)

„Seit dem Erwerb unseres ersten M400-4-Systems vor drei Jahren hat Sintavia unwahrscheinlich viele Ressourcen darauf verwendet, erfolgreiche und reproduzierbare Bedienabläufe für den Quad-Laserdruck extrem dünner Schichten zu entwickeln, wie diese in der Druckkammer einer Rakete zu finden sind", sagte Brian Neff, Chief Executive Officer von Sintavia. „Wir verfügen nun über acht M400-4-Quad-Laserdrucker und hoffen, dass die erfolgreichen Strategien, wie sie auf den M400-4 angewendet werden, genauso für diese neuen M4K-4-Einheiten funktionieren. Wir sind stolz darauf, das erste Druckunternehmen für Raketen in Nordamerika zu sein, das den vergrößerten Fußabdruck des M4K-4-Systems für Kunden der kommerziellen Raumfahrt verwendet."

Das M4K-4-System, das von AMCM, einem Tochterunternehmen der EOS GmbH entwickelt wurde, ist eine gestreckte und erweiterte Version des EOS M400-4-Drucksystems und verfügt über leistungsfähigere Laser sowie ein hochgestuftes Kühlsystem. Das M4K-4-Design wurde weitgehend von der Nachfrage der Kunden für die kommerzielle Raumfahrt gesteuert, die nach optimierten Druckkammer-Bauteilen mit weniger herkömmlichen Verbindungsschritten suchten. Das M4K-4-System kann für den Großteil der bestehenden Raketentechnik, die derzeit produziert wird, die gesamten Bauteile der Druckkammer als einzelne Einheit fertigen, darunter auch optimierte regenerative Kühlpassagen. Damit lässt sich die Komplexität und Zeitdauer der Fertigung drastisch reduzieren. Die beiden neuen Drucksysteme werden im Juni und Juli 2021 geliefert und in hoch leistungsfähigen Kupfer- und Nickelverbindungen installiert.

Über Sintavia

Sintavia entwirft und druckt im 3D-Verfahren eine neue Generation von Flug- und Startprodukten für die Verteidigungs-, Luft- und Raumfahrtbranche. Die Fähigkeit des Unternehmens, thermisch gefertigte Komponenten mit komplexen strukturellen Aufbauten von weniger als 150 Mikrometern Stärke zu entwerfen und in Serie zu produzieren, begründete ein Leistungsniveau, das mit herkömmlichen Fertigungsmethoden unmöglich zu erreichen war. Mit 26 Hochgeschwindigkeitsdruckern, die zusammen mit Präzisions-Nachbearbeitungsgeräten, einer kompletten mechanischen Prüfausrüstung und einem kompletten Metallurgie- und Pulverlabor untergebracht sind, ist Sintavia in der Lage, Parameter zu optimieren, Serien herzustellen und Qualitätsteile für Luft- und Raumfahrtanwendungen zu prüfen. Als Gründungsmitglied der Additive Manufacturer Green Trade Association hat sich Sintavia den höchsten Qualitätsstandards in der Branche verschrieben und verfügt über zahlreiche Nadcap- und andere Akkreditierungen für die Luft- und Raumfahrt.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sintavia.com.

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Sintavia, LLC
Lindsay Lewis, Marketing-Manager
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