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Sinneswandel bei Campino: Heute würde er zur Bundeswehr gehen

Zu seiner Zeit war es klar, dass man Zivildienst machte, aber für Punkrocker Campino (59) hat sich dies aufgrund der Bedrohung durch Russland klar geändert. Er findet es wichtig, dass man sich gegen kriegerische Despoten wappnen muss.

Dienst an der Waffe

Der Krieg in der Ukraine hat den Star zum Nachdenken und auch tief verwurzelte Grundsätze infrage gestellt. Angesichts der aktuellen Lage sei es wohl wichtig, dass viele den Dienst an der Waffe leisten würden. "Ich persönlich habe den Kriegsdienst 1983 verweigert. Das würde ich heute, unter diesen Umständen, wenn ich jetzt meine Einberufung bekäme, wahrscheinlich nicht mehr tun", war die erstaunliche Aussage der Punk-Ikone im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die dann auch ein klares Ja zu mehr Waffen lieferte: "Das hat dann leider auch etwas mit Aufrüstung zu tun. Wir können es uns nicht leisten, völlig wehrlos gegenüber Despoten zu sein, wie Putin einer ist, der alte Machtfantasien auslebt." Solche Sätze hätte man vor zehn Jahren ganz bestimmt nicht von dem Musiker gehört.

Campino will Glücksmomente liefern

Das bedeutet aber nicht, dass der Düsseldorfer zum Kriegstreiber wird - er würde schon lieber sehen, dass das Geld, das man nun für Waffen ausgibt, für das Sozialsystem und den Kampf gegen den Klimawandel verwendet. Aber es seien nunmal andere Zeiten. Zeiten, in denen man aber nicht verzweifeln sollte. Wichtig sei es, "dass wir Menschen uns selbst auch eine mentale Gesundheit erhalten, Glücksmomente finden". Und das sei dann seine Aufgabe, zumindest, was die Fans seiner Band Die Toten Hosen betrifft. Die Punkband feiert ihren vierzigsten Geburtstag und ihr Frontmann freut sich sehr darüber, dass sie immer noch relevant ist. "Die Dankbarkeit über das, was wir erleben durften, die wächst tatsächlich mit jedem Tag, weil es uns einfach immer bewusster wird", erklärte Campino unlängst gegenüber dem WDR.

Bild: Malte Ossowski/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

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