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Singapurs Premier: Weltgemeinschaft muss Krisen gemeinsam angehen

·Lesedauer: 1 Min.

DAVOS/SINGAPUR (dpa-AFX) - Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong hat sich am letzten Tag des Weltwirtschaftsforums dafür ausgesprochen, die Corona-Pandemie auch als Chance für eine engere Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu begreifen. "Um das Wachstum wieder aufzunehmen, dürfen wir nicht zum Status quo zurückkehren, sondern wir müssen nach vorne schauen", forderte der 68-Jährige am Freitag in einem Video-Auftritt. Das Virus habe die Menschheit daran erinnert, "dass unsere Schicksale miteinander verflochten sind und wir zusammenarbeiten müssen."

Internationale Kollaboration sei ganz wesentlich, um die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen - neben der Corona-Krise auch den Klimawandel und künftige Wirtschaftsmodelle. Speziell müsse die Weltgemeinschaft bei der digitalen Wirtschaft enger zusammenarbeiten, sagte Lee. Singapur habe bereits Abkommen mit gleichgesinnten Staaten geschlossen. "Wir hoffen, dass dies nur der Anfang ist. Die Länder sollten zusammenarbeiten, um die digitale Wirtschaft weltweit zu gestalten."

Die Pandemie habe dabei gezeigt, welche Art von Unternehmen und Arbeitsplätzen nicht länger überlebensfähig seien. "Diese müssen losgelassen werden, damit bessere Arbeitsplätze und Unternehmen ihren Platz einnehmen können. Harte Entscheidungen müssen getroffen werden", so Lee.

Über diese Themen soll auch beim Weltwirtschaftsforum Ende Mai in Singapur gesprochen werden. Die globale Wirtschafts- und Politik-Elite will sich dann in dem südostasiatischen Stadtstaat wieder persönlich und nicht nur virtuell treffen. Die Wirtschaftsmetropole Singapur ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Pandemie gekommen. Unter den knapp 5,7 Millionen Einwohnern gab es knapp 60 000 Infektionen, 29 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.