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Sind Sie vom Facebook-Breach betroffen?

Sandra Alter
·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Riesiges Datenleck: Hacker haben persönliche Informationen von mehr als einer halben Milliarde Facebook-Nutzer gekapert. Wir erklären, wie Sie prüfen, ob Ihr Konto betroffen ist.

MELAUNE, GERMANY - AUGUST 08: In this photo illustration to the topic 'data security' an open padlock i captured in front of the logo of facebook on August 08, 2016 in Melaune, Germany. (Photo Illustration by Florian Gaertner/Photothek via Getty Images)
(Bild: Getty Images)

E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und mehr – im Internet sind persönliche Daten von 533 Millionen Facebook-Nutzern aus aller Welt aufgetaucht. Das gab die IT-Sicherheitsfirma Hudson Rock am Wochenende bekannt. "Alle 533.000.000 Facebook-Datensätze wurden gerade kostenlos veröffentlicht", erklärte Alon Gal, Chef bei Hudson Rock, über seinen Twitter-Account.

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In den Datensätzen seien unter anderem Informationen wie Telefonnummer, die Facebook –ID, der volle Name, Standort, letzter Wohnort, Geburtsdatum, E-Mail-Adressen, Beziehungs-Status sowie die Biografie der Nutzer enthalten. Wer ein Facebook-Konto habe, müsse damit rechnen, dass auch seine Telefonnummer in dem veröffentlichten Datensatz enthalten sei. Der Sicherheitsexperte warf Facebook "absolute Fahrlässigkeit" vor.

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Von Facebook kam dagegen die Information, dass das Problem längst bekannt und gelöst sei. "Das sind alte Daten, über die erstmals im Jahr 2019 berichtet wurde. Wir haben das Problem im August 2019 entdeckt und behoben", erklärte Facebook-Sprecherin Liz Bourgeois über ihren Twitter-Account.

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Den Informationen der Sicherheitsexperten zufolge, wurden die geklauten Daten jedoch Mitte März dieses Jahres in einem Hacker-Forum zum Kauf angeboten. Die Datenbank soll unter anderem rund 6 Millionen Accounts aus Deutschland enthalten, zudem seien 1,25 Millionen Nutzer aus Österreich und 1,59 Millionen aus der Schweiz betroffen. Mittlerweile ist der Datensatz frei zugänglich und dürfte – selbst wenn die Daten aus 2019 stammen – für Cyberkriminelle immer noch interessant sein.

So überprüfen Sie, ob Ihre Daten gestohlen wurde

Ob die eigene E-Mail-Adresse oder Telefonnummer in dem gestohlenen Datensatz enthalten ist, lässt sich über die Internetseite eines Drittanbieters überprüfen. Unter haveibeenpwned.com oder experte.de/email-check können Nutzer Ihre E-Mail Adresse und/oder ihre Telefonnummer eingeben und erfahren sofort, ob sie betroffen sind. Die Telefonnummer muss dazu mit der entsprechenden Ländervorwahl eingegeben werden. Für Deutschland lautet die Vorwahl 0049.

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Bisher ließ sich über den Anbieter nur die E-Mail-Adresse überprüfen. Da aber alle geklauten Datensätze eine Telefonnummer enthalten und nur 2,5 Millionen auch eine E-Mail-Adresse, habe man nun auch die Möglichkeit geschaffen, die Telefonnummer überprüfen, gab Troy Hunt, Sicherheitsexperte bei have I been pwned, heute Mittag über seinen Twitter-Account bekannt.

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Auf die Anfrage des US-amerikanischen Fernsehsenders CNN, ob Facebook selbst eine Möglichkeit der Überprüfung für seine Nutzer plane, hat der Konzern bisher nicht geantwortet.

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