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Sind McDonald's-Pommes das Geheimnis von Trumps Haar?

Moritz Piehler
·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.
Donald Trump bändigt bei einer Pressekonferenz sein Haar (Bild: Reuters/Tom Brenner)
Donald Trump bändigt bei einer Pressekonferenz sein Haar (Bild: Reuters/Tom Brenner)

Über Donald Trumps Haar ist schon vieles spekuliert worden. Jetzt gab der US-Präsident selbst einen Hinweis, was das Geheimnis dahinter sein könnte: Fastfood.

Schon vor zwei Jahren teilte der ehemalige Sprecher von Ex-Präsident George W. Bush eine kuriose Meldung auf seinem Twitter-Account. Der TV-Sender ABC hatte recherchiert, dass eine Chemikalie in den Pommes Frites des Fastfood-Giganten McDonald’s gegen Glatzenbildung helfen könne. Ari Fleischer bezweifelte dies, der 59-jährige Ex-Pressesprecher hatte selbst schon frühzeitig mit schütterem Haar zu kämpfen. Resigniert schrieb er in dem Tweet von 2018: “Es funktioniert nicht.”

Trump greift zwei Jahre alten Post auf

Donald Trump stieß nun offensichtlich auf diese zwei Jahre alte Geschichte und behauptet jetzt, das lebendige Gegenbeispiel zu sein. Während er im präsidialen Flieger Air Force One nach zu einer Wahlkampfveranstaltungen in Minneapolis unterwegs war, retweetete er den Post von Fleischer und schrieb dazu: “Kein Wunder, dass ich mein Haar nicht verloren habe.”

Die ABC-Reporter hatten in ihrem Beitrag über eine wissenschaftliche Studie aus Japan berichtet, laut der die Chemikalie, die das Frittieröl vom Aufschäumen abhält, bei Labormäusen den Haarwuchs wieder angeregt habe. Der 74-jährige US-Präsident ist bekannt für seine Vorliebe für Fastfood - und dafür, selbst höheren Gästen des Weißen Hauses gerne Burger und Pommes von Fastfood-Ketten zu servieren. Den ausgiebigen Genuss von Pommes Frites kann man ihm also durchaus abnehmen. Ob das tatsächlich zu seiner berühmt-berüchtigten Mähne geführt hat und ob diese wirklich noch aus seinem eigenen Haar besteht, bleibt dagegen weiterhin offen für Spekulationen.

Steuer-Absetzung macht Haarpflege zum Politikum

Zuletzt machte Trumps Haar wieder Schlagzeilen, weil in den Steuer-Recherchen der New York Times auch ein riesiger Posten für Haarpflege auftauchte. Für seine Fernsehauftritte machte Trump insgesamt 70.000 US-Dollar an Friseurkosten steuerlich geltend. Ob er nun auch die McDonald’s-Rechnungen als Gesundheitspflege absetzen kann? In einem Interview mit dem Rolling Stone hatte Trump 2011 jedenfalls noch versichert, das einzige Geheimnis seines Haars sei das Shampoo von Head & Shoulders.

Video: Trump hat die Haare schön - für 70.000 Dollar