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Sierra Metals meldet bereinigtes Rekord-EBITDA von 37,2 Millionen USD – ein Plus von 73 % gegenüber Q3 2019 – und weitere starke konzernweite Ergebnisse für Q3 2020

·Lesedauer: 21 Min.

Konferenzschaltung am 9. November 2020 um 11.00 Uhr EST

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(Alle angegebenen Beträge in USD)

  • Umsatzerlös aus der Metallproduktion in Höhe von 73,2 Mio. USD in Q3 2020 mit Zuwachs von 13 % gegenüber 64,6 Mio. USD in Q3 2019 aufgrund von höherem Durchsatz und gesteigerter Metallproduktion in allen drei Minen

  • Bereinigtes EBITDA in Höhe von 37,2 Mio. USD in Q3 2020 mit Plus von 73 % gegenüber 21,6 Mio. USD in Q3 2019, überwiegend aufgrund höherer realisierter Umsatzerlöse sowie niedrigerer Betriebskosten aller drei Minen

  • Operativer Cashflow vor Veränderungen beim Betriebskapital mit Anstieg von 21,8 Mio. USD in Q3 2019 auf 37,9 Mio. USD in Q3 2020

  • Konsolidierte Kupferproduktion für Q3 2020 von 12,2 Mio. Pfund, konsolidierte Silberproduktion von 1,0 Mio. Unzen, konsolidierte Goldproduktion von 3.989 Unzen, konsolidierte Zinkproduktion von 24,9 Mio. Pfund sowie konsolidierte Bleiproduktion von 9,9 Mio. Pfund – Anstieg von 9 %, 5 %, 14 %, 11 % bzw. Rückgang von 6 % im Vergleich zu Q3 2019. Das Management erwartet die Erfüllung der am 13. August 2020 veröffentlichten revidierten Jahresproduktionsprognosen, sofern keine weiteren COVID-19-bedingten Betriebsunterbrechungen erfolgen.

  • Umsatzerlöse als prozentuale Anteile am Metallabsatz in Q3 2020: 37 % Kupfer, 25 % Silber, 20 % Zink, 9 % Blei und 8 % Gold

  • Rekord-Quartalsergebnisse bei Erzdurchsatz sowie Kupfer- und Goldproduktion in der Mine Bolivar in Mexiko; Rekord-Quartalsproduktion von Silber in der Mine Cusi in Mexiko, obwohl sich die Mine während des Berichtsquartals teilweise in Wartung befand

  • Kassenstand und Zahlungsmitteläquivalente von 63,8 Mio. USD zum 30. September 2020

  • Betriebskapital von 62,9 Mio. USD zum 30. September 2020

  • Veröffentlichung der revidierten Finanzprognose 2020

  • Konferenzschaltung für Aktionäre am 9. November 2020, um 11.00 Uhr (EST)

Sierra Metals Inc. (TSX: SMT) (BVL: SMT) (NYSE AMERICAN: SMTS) („Sierra Metals" oder „das Unternehmen") hat heute einen Umsatzerlös von 73,2 Mio. USD und ein bereinigtes EBITDA von 37,2 Mio. USD bei einem Durchsatz von 798.458 Tonnen sowie einer Metallproduktion von 35,2 Millionen Pfund Kupferäquivalent oder 4,2 Millionen Unzen Silberäquivalent für das am 30. September 2020 beendete dritte Quartal gemeldet.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20201110006297/de/

Photo 1: Jumbo in operation underground at Cusi Mine (Photo: Business Wire)

Trotz der Schwierigkeiten durch die COVID-19-Pandemie erzielte das Unternehmen eine konsolidierte Quartalsproduktion bei Kupferäquivalent und einen Erzdurchsatz in Rekordhöhe, dank einer starken operativen Performance seiner drei Minen. Bei Kupferäquivalent stieg die konsolidierte Produktionsmenge um 9 % auf 35,2 Mio. Pfund.

Das Unternehmen erzielte einen Umsatzerlös von 73,2 Mio. USD, ein bereinigtes EBITDA von 37,2 Mio. USD und einen operativen Cashflow vor Veränderungen beim Betriebskapital von 37,9 Mio. USD. Der höhere Umsatzerlös führt in erster Linie auf den um 24 % gestiegenen Durchsatz zurück, neben den höheren Goldgehalten und Gewinnungsraten der Bolivar-Mine, sowie den höheren Metallgehalten und Gewinnungsraten – mit Ausnahme der Silbergewinnungsrate – der Cusi-Mine. Die gestiegenen Umsatzerlöse des Quartals wurden außerdem durch die höheren erzielten Preise bei allen Metallen begünstigt.

Der Quartalsumsatzerlös für Yauricocha entsprach dem Ergebnis des dritten Quartals 2019, da niedrigere Metallabsätze und die höheren Behandlungs- und Raffinationskosten den Vorteil der höheren Metallpreise ausglichen. Im dritten Quartal 2020 verarbeitete die Yauricocha-Mine 318.155 Tonnen, was einem Anstieg von 4 % gegenüber dem dritten Quartal 2019 entspricht. Der durchschnittliche Erz-Durchsatz betrug im Quartal 3.636 Tagestonnen, da die Mine ihre Anstrengungen fortsetzte, einen Teil ihres Produktionsrückstands infolge der Stilllegung in Peru aufgrund der COVID-19-Pandemie aufzuholen. Die Gehalte für alle Metalle mit Ausnahme von Zink waren in diesem Quartal aufgrund eines geringeren Anteils von Erz aus hochgradigen kleinen Erzkörpern niedriger als im dritten Quartal 2019. Durch die Fördertätigkeit im Gebiet Cachi Cachi waren die Zinkgehalte im dritten Quartal 2020 höher. Die niedrigeren Metallgehalte und die leicht verringerte Verweilkapazität des Flotationsprozesses infolge der höheren Durchsatzleistung beeinträchtigten jedoch die Gewinnungsraten.

Die Bolivar-Mine verarbeitete in Q3 2020 die Rekordmenge von 410.468 Tonnen – ein Plus von 24 % gegenüber dem Vergleichsquartal Q3 2019. Der durchschnittlich erzielte Erz-Tagesdurchsatz betrug im Berichtsquartal etwa 4.691 Tagestonnen. Das Unternehmen ist weiterhin auf dem Weg, im vierten Quartal 2020 die angestrebten 5.000 Tagestonnen zu erreichen. Die Steigerung des Durchsatzes um 24 % sowie höhere Goldgehalte und höhere Gewinnungsraten, die teilweise durch niedrigere Silbergehalte kompensiert wurden, führten zu einer Steigerung der Produktionsmenge in Pfund Kupferäquivalent im dritten Quartal 2020 um 37 % gegenüber dem Vergleichsquartal Q3 2019.

Die Cusi-Mine produzierte während des Quartals eine Rekordmenge von 304.000 Unzen Silber, obwohl sie sich während des Quartals teilweise im Wartungszustand befand. Die Mine setzte ihren Betrieb am 28. Juli 2020 fort und war während des Quartals 65 Tage lang in Betrieb. Der Erz-Durchsatz betrug im 3. Quartal 2020 etwa 1.074 Tagestonnen und lag damit 33 % über der Durchsatzrate des 3. Quartals 2019. Die Mine plant weiterhin, im vierten Quartal 2020 ihre volle Kapazität zu erreichen. Der Gesamtdurchsatz für das Berichtsquartal betrug 69.835 Tonnen und fiel damit aufgrund der geringeren Anzahl von Betriebstagen in Q3 2020 um 1 % geringer als in Q3 2019 aus. Höhere Silber- und Goldgehalte und höhere Goldgewinnungsraten wurden teilweise durch die 5 % niedrigeren Silbergewinnungsraten in Q3 2020 ausgeglichen. Dies ergab trotz eines etwas niedrigeren Durchsatzes einen Anstieg der Produktionsmenge in Unzen Silberäquivalent um 12 %.

Luis Marchese, CEO bei Sierra Metals, kommentiert: „Ich bin mit den robusten Finanz- und Produktionsergebnissen des dritten Quartals sehr zufrieden. Wir konnten die Produktionsraten bei Bolivar und Cusi weiter verbessern und die jährliche Produktionsmenge, die in Yauricocha aufgrund der COVID-19-Pandemie verloren ging, wieder aufholen. Die robuste Produktion im dritten Quartal hat neben einer verbesserten Betriebseffizienz und gestiegenen Metallpreisen ein bereinigtes EBITDA des Unternehmens in Rekordhöhe ermöglicht. Wir können außerdem starke Zahlen für Cashflow und Nettoertrag melden. Der Konzern nutzt weiterhin die Vorteile seiner optimierten Betriebsabläufe und Expansionen, die die Voraussetzungen für eine bessere Finanz- und Betriebsperformance schaffen. Wir rechnen damit, diesen Trend auch im kommenden Jahr fortsetzen zu können. Diese Verbesserungen haben die Wettbewerbsposition sowohl der Bolivar- als auch der Yauricocha-Mine innerhalb der Kostenkurve der weltweiten Kupferbergbaubranche verbessert, wobei beide Minen jetzt in der unteren Hälfte der Förderkostenkurve angesiedelt sind."

Er fügt hinzu: „Die COVID-19-Situation in Peru und Mexiko ist nach wie vor sehr ernst und stellt einen bedeutenden Faktor für unseren täglichen Betrieb dar. Der Schutz unserer Mitarbeiter, Anliegergemeinden und Betriebe hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert, und dementsprechend halten wir uns weiterhin an strenge Infektionsschutzprotokolle. Mithilfe von Tests und Quarantäne konnten aktive Fälle in den Minen identifiziert und eine weitere Ausbreitung verhindert werden, aber aufgrund dieser Maßnahmen arbeiten wir unterhalb der Optimalbesetzung. Wir schätzen die Anstrengungen unserer Mitarbeiter, die einen sicheren und effizienten Betrieb der Minen ermöglicht und uns dabei geholfen haben, die guten Ergebnisse des dritten Quartals zu erzielen."

Abschließend erklärt er: „Wir haben die Explorations- und Infrastrukturprojekte in allen Minen, die von COVID-19-bedingten Stilllegungen betroffen waren, wieder aufgenommen. Diese Programme und Verbesserungen sollen dazu beitragen, den Minenbetrieb und die Produktionseffizienz zu optimieren und uns in die Lage versetzen, auch künftig neue und bestehende Mineralvorkommen zu entdecken und zu erschließen. Sofern keine weiteren Produktionsunterbrechungen wegen COVID-19 eintreten, wird das vierte Quartal zu einem starken Endspurt für das Gesamtjahr beitragen."

Die folgende Tabelle zeigt ausgewählte ungeprüfte Finanzkennzahlen für den 3-Monats- und 9-Monats-Zeitraum (9M 2020) bis 30. September 2020:

Drei Monate bis

Neun Monate bis

(In Tausend US-Dollar, ausgenommen Beträge je Aktie und Förderkosten, konsolidierte Zahlen, sofern nicht anders angegeben)

30. September 2020

30. September 2019

30. September 2020

30. September 2019

Operative Kennzahlen

Verarbeitetes Erz / gemahlene Tonnen

798.458

709.461

2.050.641

1.940.353

Silberproduktion, Unzen (in Tsd.)

1.023

976

2.543

2.504

Kupferproduktion, Pfund (in Tsd.)

12.153

11.127

33.636

28.582

Bleiproduktion, Pfund (in Tsd.)

9.855

10.508

25.340

25.528

Zinkproduktion, Pfund (in Tsd.)

24.869

22.480

60.256

55.494

Goldproduktion, Unzen

3.989

3.490

10.408

8.016

Kupferäquivalent, Pfund (in Tsd.)1

35.170

32.326

89.100

79.099

Zinkäquivalent, Pfund (in Tsd.)1

96.867

80.390

242.563

186.599

Silberäquivalent, Unzen (in Tsd.)1

4.193

4.917

12.119

13.645

Förderkosten je verarbeitete Tonne

$

36,02

$

49,68

$

39,44

$

49,07

Umsatzkosten je AgEqOz2

$

8,35

$

8,27

$

8,29

$

8,18

Förderkosten je AgEqOz2

$

7,68

$

7,86

$

7,84

$

7,81

Allgemeine Unterhaltskosten je AgEqOz2

$

15,67

$

13,16

$

14,51

$

13,04

Umsatzkosten je CuEqLb2

$

1,00

$

1,26

$

1,13

$

1,40

Förderkosten je CuEqLb2

$

0,92

$

1,20

$

1,07

$

1,34

Allgemeine Unterhaltskosten je CuEqLb2

$

1,87

$

2,00

$

1,97

$

2,23

Umsatzkosten je ZnEqLb2

$

0,36

$

0,51

$

0,41

$

0,59

Förderkosten je ZnEqLb2

$

0,33

$

0,48

$

0,39

$

0,56

Allgemeine Unterhaltskosten je ZnEqLb2

$

0,68

$

0,81

$

0,73

$

0,94

Förderkosten je ZnEqLb (Yauricocha)2

$

0,30

$

0,38

$

0,36

$

0,46

Allgemeine Unterhaltskosten je ZnEqLb (Yauricocha)2

$

0,70

$

0,66

$

0,73

$

0,77

Förderkosten je CuEqLb (Yauricocha)2

$

0,82

$

0,94

$

0,97

$

1,10

Allgemeine Unterhaltskosten je CuEqLb (Yauricocha)2

$

1,93

$

1,64

$

2,00

$

1,84

Förderkosten je CuEqLb (Bolivar)2

$

1,01

$

1,40

$

1,06

$

1,62

Allgemeine Unterhaltskosten je CuEqLb (Bolivar)2

$

1,72

$

2,53

$

1,72

$

2,84

Förderkosten je AgEqOz (Cusi)2

$

11,56

$

18,77

$

17,20

$

17,62

Allgemeine Unterhaltskosten je AgEqOz (Cusi)2

$

16,47

$

24,60

$

23,54

$

26,22

Finanzkennzahlen

Umsatzerlöse

$

73.211

$

64.551

$

170.670

$

164.404

Bereinigtes EBITDA2

$

37.186

$

21.554

$

65.855

$

46.153

Operativer Cashflow vor Veränderungen beim Betriebskapital

$

37.852

$

21.831

$

66.746

$

46.408

Auf Aktionäre entfallender, bereinigter Nettoertrag2

$

18.377

$

4.115

$

20.931

$

6.646

Auf Aktionäre entfallender Nettoertrag (-verlust)

$

17.531

$

1.779

$

15.816

$

(103

)

Kassenstand und Zahlungsmitteläquivalente

$

63.846

$

40.434

$

63.846

$

40.434

Betriebskapital

$

62.931

$

50.932

$

62.931

$

50.932

(1) Unzen Silberäquivalent sowie Pfund Kupfer- und Zinkäquivalent für Q3 2020 wurden anhand folgender erzielter Preise berechnet: 24,89 $/oz Ag, 2,97 $/lb Cu, 1,08 $/lb Zn, 0,85 $/lb Pb, 1.916 $/oz Au. Unzen Silberäquivalent und Pfund Kupfer- und Zinkäquivalent für Q3 2019 wurden anhand folgender erzielter Preise berechnet: 17,28 $/oz Ag, 2,63 $/lb Cu, 1,06 $/lb Zn, 0,94 $/lb Pb, 1.481 $/oz Au. Unzen Silberäquivalent und Pfund Kupfer- und Zinkäquivalent für 9M 2020 wurden anhand folgender erzielter Preise berechnet: 19,35 $/oz Ag, 2,63 $/lb Cu, 0,97 $/lb Zn, 0,80 $/lb Pb, 1.742 $/oz Au. Unzen Silberäquivalent und Pfund Kupfer- und Zinkäquivalent für 9M 2019 wurden anhand folgender erzielter Preise berechnet: 15,91 $/oz Ag, 2,74 $/lb Cu, 1,22 $/lb Zn, 0,91 $/lb Pb, 1.370 $/oz Au.

(2) Dies ist eine Nicht-IFRS-Leistungskennzahl, siehe Abschnitt „Non-IFRS Performance Measures" in den MD&A.

Finanz-Highlights in Q3 2020

Der Umsatzerlös aus der Metallproduktion betrug 73,2 Mio. USD im dritten Quartal 2020, ein Anstieg um 13 % von 64,6 Mio. USD im Vergleichsquartal Q3 2019. Der Umsatzerlös aus der Metallproduktion der Yauricocha-Mine in Peru belief sich auf 44,6 Mio. USD, fast unverändert gegenüber 44,4 Mio. USD im dritten Quartal 2019, da die höheren durchschnittlich erzielten Verkaufspreise durch einen niedrigeren Metallabsatz sowie höhere Behandlungs- und Raffinationskosten im Vergleich zum dritten Quartal 2019 ausgeglichen wurde. Der für die Bolivar-Mine in Q3 2020 erzielte Umsatzerlös betrug 23,3 Mio. USD, nach 14,7 Mio. USD im Vergleichszeitraum 2019. Der höhere Umsatzerlös resultiert aus dem um 24 % gestiegenen Durchsatz, höheren Gewinnungsraten bei allen Metallen sowie höheren erzielten Metallpreisen für Kupfer (13 %), Silber (44 %) und Gold (29 %). Dies wurde teilweise durch einen Rückgang der Silbergehalte um 11 % während des Quartals ausgeglichen. Obwohl der Minenbetrieb in Q3 2020 auf 65 Betriebstage beschränkt war, entsprach der in Q3 2020 erzielte Umsatzerlös der Cusi-Mine von 5,3 Mio. USD dem Umsatzerlös in Q3 2019, da die Auswirkungen der 19 % höheren Silbergehalte, der 20 % höheren Goldgehalte sowie der höheren erzielten Verkaufspreise für beide Edelmetalle durch eine geringere Absatzmenge in Unzen Silberäquivalent ausgeglichen wurden.

Die Umsatzkosten je CuEqLb für Yauricocha betrugen 0,92 USD (Q3 2019: 1,04 USD), die Förderkosten je CuEqLb beliefen sich auf 0,82 USD (Q3 2019: 0,94 USD) und die allgemeinen Unterhaltskosten je CuEqLb waren 1,93 USD (Q3 2019: 1,64 USD). Die niedrigeren Förderkosten je Pfund waren hauptsächlich auf die 26 % niedrigeren Betriebskosten je Tonne in Q3 2020 zurückzuführen. Der Anstieg der allgemeinen Unterhaltskosten je CuEqLb in Q3 2020 gegenüber dem Vergleichsquartal Q3 2019 ergab sich aus den höheren Behandlungs- und Raffinationskosten, den höheren laufenden Investitionsausgaben sowie der um 5 % niedrigeren Produktionsmenge in Pfund Kupferäquivalent aufgrund der geringeren Metallgehalte und Gewinnungsraten bei allen Metallen mit Ausnahme von Zink.

Die Umsatzkosten der Bolivar-Mine je CuEqLb betrugen 1,02 USD (Q3 2019: 1,86 USD), die Förderkosten je CuEqLb waren 1,01 USD (Q3 2019: 1,40 USD) und die allgemeinen Unterhaltskosten je CuEqLb beliefen sich auf 1,72 USD (Q3 2019: 2,53 USD) in Q3 2020. Die niedrigeren allgemeinen Unterhaltskosten je CuEqLb lassen sich auf die geringeren Betriebskosten je Tonne und den Rückgang bei den laufenden Investitionsausgaben gegenüber Q3 2019 zurückführen. Ferner resultierte die 36-prozentige Steigerung der Absatzmenge in CuEqLb aus dem um 24 % höheren Durchsatz und den gestiegenen Metallgewinnungsraten in Q3 2020 im Vergleich zu Q3 2019.

Die Umsatzkosten der Cusi-Mine je AgEqOz betrugen 13,53 USD (Q3 2019: 10,10 USD), die Förderkosten je AgEqOz waren 11,56 USD (Q3 2019: 18,77 USD) und die allgemeinen Unterhaltskosten je AgEqOz beliefen sich auf 16,47 USD (Q3 2019: 24,60 USD) in Q3 2020. Die allgemeinen Unterhaltskosten je AgEqOz fielen trotz der um 31 % niedrigeren Absatzmenge in AgEqOz geringer aus. Dies folgt aus nicht verkauften Konzentratbeständen zum Quartalsende. Die Förderkosten und allgemeinen Unterhaltskosten je AgEqOz waren aufgrund der um 13 % niedrigeren Betriebskosten sowie der um 65 % niedrigeren laufenden Investitionsausgaben in Q3 2020 im Vergleich zu Q3 2019 niedriger.

Das bereinigte EBITDA(1) von 37,2 Mio. USD in Q3 2020 verzeichnete einen Anstieg um 73 % gegenüber 21,6 Mio. USD im Vergleichsquartal Q3 2019. Das Plus beim bereinigten EBITDA in Q3 2020 führt auf den verbesserten Umsatzerlös sowie die niedrigeren Betriebskosten aller drei Minen zurück.

Der Cashflow aus dem operativen Geschäft vor Veränderungen beim Betriebskapital in Höhe von 37,9 Mio. USD in Q3 2020 lag höher im Vergleich zu 21,8 Mio. USD in Q3 2019. Der Anstieg des operativen Cashflows ist vor allem das Ergebnis der höheren Umsatzerlöse und der höheren erzielten Bruttomargen.

Der auf die Aktionäre entfallende Nettoertrag betrug 17,5 Mio. USD (Q3 2019: 1,8 Mio. USD) oder 0,11 USD je Aktie (unverwässert und verwässert) (Q3 2019: 0,01 USD).

Kassenstand und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich auf 63,8 Mio. USD und das Betriebskapital auf 62,9 Mio. USD zum 30. September 2020, im Vergleich zu 43,0 Mio. USD bzw. 49,9 Mio. USD zum Jahresende 2019. Das höhere Betriebskapital zum Ende von Q3 2020 war eine Folge des Anstiegs von Kassenstand und Zahlungsmitteläquivalenten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die den Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Verschiebungen zwischen dem kurz- und langfristigen Anteil der Kreditfazilität mehr als kompensierten. Kassenstand und Zahlungsmitteläquivalente stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 aufgrund des operativen Cashflows von 47,2 Mio. USD, der teilweise durch Investitionsausgaben in Mexiko und Peru in Höhe von 23,0 Mio. USD und Zinszahlungen in Höhe von 3,2 Mio. USD ausgeglichen wurde.

(1)

Dies ist eine nicht IFRS-konforme Leistungskennzahl, siehe Abschnitt „Non-IFRS Performance Measures" in den MD&A.

Projekterschließung

Die Minenerschließung in Bolivar betrug in Q3 2020 insgesamt 1.745 Meter. Ein Teil (928 m) wurde erschlossen, um Abbauorte für die Minenproduktion vorzubereiten. Der übrige Teil (817 m) diente der Vertiefung der Rampen im Erzkörper Lower El Gallo Inferior sowie im Erzkörper Bolivar West. In der Cusi-Mine belief sich die Minenerschließung in Q3 2020 auf insgesamt 1.168 Meter, darunter 998 Meter Rampenerschließung am Promontorio. Der restliche Teil wurde zur Vorbereitung von Abbauorten in verschiedenen Minenzonen erschlossen.

Explorations-Update

Peru:
Die Aussetzung der Explorationsaktivitäten an der Oberfläche seit dem zweiten Quartal 2020 wurde im dritten Quartal 2020 aufgrund des erklärten Notstands wegen COVID-19 und der personellen Beschränkungen vor Ort aufrechterhalten. In der ersten Hälfte des Monats September 2020 wurden die Evaluierungen der Explorationszonen abgeschlossen, um mit den Bohrarbeiten im Kupfer- und Molybdän-Porphyr sowie am südlichen Ende der Central-Mine bei Doña Leona, El Paso, Kilkasca und Fortuna zu beginnen. Es wird mit der Normalisierung der Explorationsaktivitäten im vierten Quartal 2020 gerechnet.

Mexiko:

Bolivar
Im dritten Quartal 2020 wurden in der Bolivar-Mine Bohrungen von insgesamt 8.878 Metern Tiefe von der Oberfläche sowie Diamantbohrungen innerhalb des Minengebiets in Richtung La Montura vorgenommen, die einen mineralisierten Skarn-Erzkörper aus halbmassivem Magnetit und disseminiertem Chalkopyrit durchschnitten. Die Exploration wurde auch in der nordwestlichen Verlängerung von Bolivar West fortgesetzt.

Cusi
Im dritten Quartal 2020 bohrte das Unternehmen 3.220 Meter in dem neu entdeckten NE-SW-System von Santa Rosa de Lima aus.

Veröffentlichung von revidierten Finanzprognosen für 2020

Das Unternehmen hat revidierte Prognosen zu EBITDA, CAPEX, Förderkosten und allgemeinen Unterhaltskosten für 2020 herausgegeben:

  • Die revidierte Prognose für das konzernweite EBITDA einschließlich der Unternehmensausgaben wird voraussichtlich zwischen 100 und 105 Mio. USD liegen.

  • Die Prognose für die konzernweiten CAPEX wird voraussichtlich zwischen 40 und 45 Mio. USD liegen.

  • Die revidierten Förderkosten und allgemeinen Unterhaltskosten jeder Mine sind wie folgt:

Förderkosten je

verkauftes CuEqLb

Allgemeine Unterhaltskosten* je

verkauftes CuEqLb

Yauricocha

$1,25-$1,31

$2,10-$2,21

Bolivar

$1,45-$1,52

$1,95-$2,05

Förderkosten je

verkaufte AgEqOz

Allgemeine Unterhaltskosten* je

verkaufte AgEqOz

Cusi

$18,15-$19,05

$24,60-$25,83

*Allgemeine Unterhaltskosten beinhalten Behandlungs- und Raffinationskosten, Vertriebskosten, allgemeine Verwaltungskosten und laufende Investitionsausgaben

Webcast der Konferenzschaltung

Die Geschäftsführung von Sierra Metals wird am Montag, 9. November 2020, um 11.00 Uhr (EST) die Finanz- und Betriebsergebnisse des Unternehmens für die drei Monate und neun Monate bis 30. September 2020 in einer Konferenzschaltung erörtern.

Webcast:

Ein Live-Audio-Webcast der Sitzung wird auf der Website des Unternehmens verfügbar sein: https://event.on24.com/wcc/r/2625379/4399524BDDAF896736F6AE5F19B5AB48

Der Webcast wird zusammen mit den entsprechenden Präsentationsfolien 180 Tage lang auf www.sierrametals.com abrufbar sein.

Einwahl per Telefon:

Um sich für diese Konferenzschaltung anzumelden, benutzen Sie bitte den unten stehenden Link. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail eine Bestätigung mit Einwahlinformationen sowie Ihre persönlichen Einwahlcodes. Vor Beginn der Konferenzschaltung erhalten alle angemeldeten Teilnehmer außerdem eine Benachrichtigung zur Erinnerung. Bei Problemen mit der Anmeldung wählen Sie bitte (888) 869-1189 oder (706) 643-5902 für weitere Unterstützung.

Die Anmeldung ist während der gesamten Live-Konferenzschaltung möglich. Um Ihre vollständige Teilnahme sicherzustellen, empfehlen wir Ihnen jedoch, sich einen Tag im Voraus oder mindestens 10 Minuten vor Beginn der Konferenzschaltung anzumelden.

Link zur Anmeldung für die Konferenzschaltung: http://www.directeventreg.com/registration/event/5555479

Qualitätskontrolle

Alle technischen Daten in dieser Pressemeldung wurden von folgenden Personen geprüft und genehmigt:

Americo Zuzunaga, FAusIMM CP (Bergbauingenieur) und Vizepräsident für Unternehmensplanung, ist qualifizierte Person und beauftragter Sachverständiger als zuständige Person („Competent Person") im Rahmen des Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves des Joint Ore Reserves Committee (JORC).

Augusto Chung, FAusIMM CP (Metallurgist) und Vice President of Metallurgy and Projects bei Sierra Metals, ist qualifizierte Person und beauftragter Sachverständiger für metallurgische Prozesse.

Über Sierra Metals

Sierra Metals Inc. ist ein diversifiziertes kanadisches wachstumsorientiertes Bergbauunternehmen, dessen Produktion und Erschließung von Edel- und Basismetallen aus der Polymetallmine Yauricocha in Peru und den Minen Bolivar und Cusi in Mexiko stammt. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Steigerung des Produktionsvolumens und Erweiterung der Mineralressourcen. Sierra Metals machte vor Kurzem mehrere neue wichtige Entdeckungen und besitzt noch zahlreiche weitere attraktive „Brownfield"-Explorationsmöglichkeiten an allen drei Minen in Peru und Mexiko in geringer Entfernung zu den bestehenden Minen. Ferner besitzt das Unternehmen auf allen Minen große Landpakete mit mehreren aussichtsreichen regionalen Zielen, die ein längerfristiges Explorationspotenzial und Potenzial für eine Mineralressourcenerweiterung bieten.

Die Stammaktien des Unternehmens werden an der Börse in Lima (Bolsa de Valores de Lima) und der Toronto Stock Exchange unter dem Symbol „SMT" und an der NYSE American Exchange unter dem Symbol „SMTS" gehandelt.

Nähere Informationen zu Sierra Metals sind verfügbar unter www.sierrametals.com

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Web: www.sierrametals.com | Twitter: sierrametals | Facebook: SierraMetalsInc | LinkedIn: Sierra Metals Inc | Instagram: sierrametals | Youtube: SierraMetals

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Informationen" und „zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne des kanadischen und US-amerikanischen Wertpapierrechts (zusammen „zukunftsgerichtete Informationen"). Zukunftsgerichtete Informationen beinhalten unter anderen insbesondere Aussagen im Hinblick auf das Datum der Aktionärsversammlung 2020 und der geplanten Einreichung der Vergütungsoffenlegung. Aussagen, die Diskussionen in Bezug auf Vorhersagen, Erwartungen, Überzeugungen, Pläne, Prognosen, Zielsetzungen, Annahmen oder künftige Ereignisse oder Leistungen (oft, aber nicht immer unter Verwendung von Begriffen oder Ausdrücken wie „erwartet", „geht davon aus", „plant", „voraussichtlich", „schätzt", „nimmt an", „beabsichtigt", „Strategie", „Ziele", „Potenzial" oder entsprechender Variationen davon oder von Aussagen, dass bestimmte Ereignisse eintreten, Handlungen ergriffen bzw. Ergebnisse erzielt werden „können", „könnten", „würden", „dürften" oder „sollten" oder deren Verneinung und vergleichbare Ausdrücke) zum Ausdruck bringen oder andeuten, sind keine Aussagen über historische Fakten und können zukunftsgerichtete Informationen darstellen.

Zukunftsgerichtete Informationen unterliegen einer Vielzahl von Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse von den Darstellungen der zukunftsgerichteten Informationen abweichen, einschließlich jeglicher unter der Überschrift „Risk Factors" in unserem jährlichen Informationsblatt (Annual Information Form) vom 30. März 2020 beschriebenen Risiken im Hinblick auf das am 31. Dezember 2019 beendete Geschäftsjahr sowie sonstige Risiken, die in den Berichten des Unternehmens an die kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörden und die U.S. Securities and Exchange Commission („SEC") aufgeführt sind. Diese Unterlagen sind unter www.sedar.com und www.sec.gov verfügbar.

Diese Auflistung von Faktoren, die zukunftsgerichtete Informationen des Unternehmens beeinflussen können, ist nicht erschöpfend. Zu den zukunftsgerichteten Informationen gehören auch Aussagen über die Zukunft, und diese sind naturgemäß ungewiss. Die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens oder andere künftige Ereignisse oder Bedingungen können aufgrund einer Vielzahl von Risiken, Unwägbarkeiten und anderen Faktoren maßgeblich von den Darstellungen der zukunftsgerichteten Informationen abweichen. Die Aussagen des Unternehmens, die zukunftsgerichtete Informationen enthalten, basieren auf Überzeugungen, Erwartungen und Meinungen der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Äußerung dieser Aussagen. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen zu aktualisieren, falls sich die Umstände oder die Überzeugungen, Erwartungen oder Meinungen der Geschäftsleitung ändern sollten, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Aus den oben genannten Gründen sollten sich Leser nicht in unangemessener Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen verlassen.

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