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Siemens Healthineers setzt sich ehrgeizigere Ziele bis 2025

·Lesedauer: 2 Min.

ERLANGEN (dpa-AFX) - Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers <DE000SHL1006> setzt sich höhere Mittelfristziele. Das Wachstum soll in den kommenden Jahren beschleunigt werden, kündigte die Siemens-Tochter am Mittwoch im Vorfeld ihres Kapitalmarkttages an. Für die Geschäftsjahre 2023 bis 2025 (per Ende September) strebt das Management um Konzernchef Bernd Montag nun ein vergleichbares Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent pro Jahr an. Dabei sind Zu- und Verkäufe sowie Währungseffekte ausgeklammert. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll um 12 bis 15 Prozent jährlich zulegen. Bislang hatte sich Healthineers mittelfristig ein vergleichbares Umsatzplus von mindestens fünf Prozent sowie ein bereinigtes Ergebniswachstum von rund zehn Prozent pro Jahr zum Ziel gesetzt.

Überdurchschnittlich wachsen soll dabei die US-Neuerwerbung Varian. Der Krebsspezialist soll den vergleichbaren Umsatz um 9 bis 12 Prozent pro Jahr steigern und bis 2025 eine Marge von über 20 Prozent erreichen. Healthineers hatte die milliardenschwere Übernahme im April abgeschlossen. Dabei erhöhte das Unternehmen auch die Synergieziele und geht nun von Gesamtsynergien von 350 Millionen Euro pro Jahr bis 2025 aus. Das sind 50 Millionen Euro jährlich mehr als zuvor avisiert. Davon sollen weiterhin 150 Millionen Euro auf Einsparungen entfallen, wovon in den ersten Jahren ein Teil reinvestiert werden soll.

Aber auch in den übrigen Sparten rechnet Healthineers mit weiterem Wachstum. In den Bereichen der Bildgebung sowie der Präzisionsmedizin sollen die Umsätze vergleichbar um fünf bis acht Prozent jährlich zulegen. Bei der Labordiagnostik rechnet das Management mit einem leicht schwächeren Wachstum von vier bis sechs Prozent jährlich. Die Sparte hatte im vergangenen Geschäftsjahr erheblich durch das Geschäft mit Corona-Schnelltests profitiert. Die Margen sollen sich in allen drei Bereichen verbessern.

Die Dividendenpolitik bleibt unverändert: Healthineers will weiter 50 bis 60 Prozent des Nettogewinns ausschütten.

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