Deutsche Märkte öffnen in 2 Stunden 9 Minuten
  • Nikkei 225

    29.082,58
    -1.085,69 (-3,60%)
     
  • Dow Jones 30

    31.402,01
    -559,85 (-1,75%)
     
  • BTC-EUR

    38.152,09
    -3.396,59 (-8,17%)
     
  • CMC Crypto 200

    923,70
    -9,43 (-1,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.119,43
    0,00 (0,00%)
     
  • S&P 500

    3.829,34
    -96,09 (-2,45%)
     

Siemens Energy plant Abbau von 3000 Stellen in Deutschland

·Lesedauer: 1 Min.
Siemens hatte Energiesparte 2020 abgespalten

Der Energiekonzern Siemens Energy will Kosten sparen und dafür weltweit rund 7800 Arbeitsplätze streichen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sollen 3000 Arbeitsplätze davon in Deutschland wegfallen, wobei es aber keine Standortschließungen geben soll. Umgesetzt wird der Abbau demnach bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 - "ein Großteil" soll aber bereits bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 erfolgen.

Rund drei Viertel des Stellenabbaus entfallen laut Konzernangaben auf Management, Verwaltung und Vertrieb. Siemens Energy strebt an, die Kosten in der Kraftwerkssparte Gas and Power um mindestens 300 Millionen Euro zu senken. Ziel sei "die Verbesserung der langfristigen Kostenstruktur und damit eine deutliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit", erklärte der Konzern.

"Der Energiemarkt verändert sich rasant", erklärte Vorstandschef Christian Bruch. "Das bietet uns Chancen, stellt uns aber gleichzeitig vor große Herausforderungen". Dem Unternehmen sei bewusst, "dass unsere Pläne Teilen der Belegschaft viel abverlangen". Ziel sei, die Maßnahmen "so sozialverträglich wie möglich durchzuführen".

Neben den 3000 Stellen in Deutschland sind 1700 in den USA und 3100 Stellen an anderen Standorten weltweit betroffen. Siemens Energy war vergangenes Jahr vom Industriekonzern Siemens abgespalten worden und Ende September an die Börse gegangen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 91.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen stellte am Dienstag zugleich die Ergebnisse für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2021 vor. Für den Zeitraum von Oktober bis Dezember wurde ein Plus von 99 Millionen Euro verzeichnet.

jm/ilo