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Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen steigt deutlich auf 385,7

·Lesedauer: 1 Min.

DRESDEN (dpa-AFX) - Das Infektionsgeschehen ist in Sachsen innerhalb eines Tages sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100 000 Einwohner am Freitag 385,7. Am Vortag hatte der Wert bei 336,4 gelegen. Damit bleibt Sachsen hinter Thüringen (386,7) das Bundesland mit dem zweithöchsten Inzidenzwert. Bundesweit lag er am Freitag bei 169,9. (Vortag: 154,5).

Laut RKI wurden im Freistaat binnen 24 Stunden 4149 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie weitere acht Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 340 856 Menschen infiziert, 10 383 starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Hotspot in Sachsen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit einer Wocheninzidenz von 683,2 (Vortag: 560,6). Die Landkreise Meißen (551,2) und Görlitz (501,7) liegen über der 500er-Marke. Die niedrigsten Werte haben die Stadt Leipzig (198,8) und der Landkreis Nordsachsen mit 226,4. In Dresden beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 414,4, in Chemnitz 341,7.

Das sächsische Kabinett will an diesem Freitag schärfere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschließen. Demnach soll die 2G-Regel für Bereiche wie Gastronomie, Veranstaltungen im Innenbereich oder Großveranstaltungen schon ab kommenden Montag eingeführt werden. 2G bedeutet: Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene. Zudem soll im Öffentlichen Nahverkehr das Tragen einer FFP-2-Masken zur Pflicht werden.

Für Weihnachtsmärkte soll eine gestaffelte Regelung gelten. Nicht betroffen sind der Einzelhandel und Gottesdienste. Bestehende Ausnahmeregelungen für Kinder- und Jugendliche sowie Menschen, die sich nicht impfen lassen können, gelten fort. Sie brauchen aber einen Test.

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