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SHOP APOTHEKE EUROPE: SOLIDES UND ERFOLGREICHES QUARTAL, VOLL AUF KURS MIT DER PROGNOSE. MARGENVERBESSERUNGEN UND MARKTANTEILSGEWINNE.

EQS-News: SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. / Schlagwort(e): Zwischenbericht/9-Monatszahlen
SHOP APOTHEKE EUROPE: SOLIDES UND ERFOLGREICHES QUARTAL, VOLL AUF KURS MIT DER PROGNOSE. MARGENVERBESSERUNGEN UND MARKTANTEILSGEWINNE.
31.10.2022 / 06:29 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

SHOP APOTHEKE EUROPE: SOLIDES UND ERFOLGREICHES QUARTAL, VOLL AUF KURS MIT DER PROGNOSE.
MARGENVERBESSERUNGEN UND MARKTANTEILSGEWINNE.

  • Konzernumsatz wächst im dritten Quartal um 20 Prozent auf EUR 285 Millionen (Neunmonatszeitraum mit einem Plus von 14 Prozent auf EUR 877 Millionen).

  • Non-Rx-Umsätze steigen im dritten Quartal um 22 Prozent (+18 Prozent in den ersten neun Monaten).

  • Bereinigtes EBITDA des laufenden Geschäfts (Ongoing Business) in Q3 von EUR 3 Millionen; Marge von 0,9 Prozent, +2,4 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr und +1,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

  • Aktive Kundenbasis nahe der 9-Millionen-Marke: Zuwachs um 1 Million seit Jahresbeginn und 1,6 Millionen im Vergleich zum Vorjahr (Q3: +0,3 Millionen).

  • Kundenzufriedenheit bleibt mit einem NPS von deutlich über 70 auf Rekordniveau.

  • Die Gesamtzahl der elektronischen Rezepte in Deutschland hat im Oktober die Schwelle von 0,5 Millionen überschritten.

Sevenum, die Niederlande, 31. Oktober 2022. SHOP APOTHEKE EUROPE verzeichnete im dritten Quartal des Jahres ungeachtet des geschwächten makroökonomischen Umfelds eine solide Geschäftsentwicklung. Das Unternehmen erzielte in allen sieben Ländern, in denen es tätig ist, ein zweistelliges Umsatzwachstum und gewann weitere Marktanteile hinzu. Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf EUR 285 Millionen und in den ersten neun Monaten des Jahres um 14 Prozent auf EUR 877 Millionen. Auch die Non-Rx-Umsätze wuchsen zweistellig – im dritten Quartal um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr und in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 18 Prozent auf EUR 781 Millionen (9M 2021: EUR 662 Millionen). Als eine der führenden Online-Apotheken in Europa gewann SHOP APOTHEKE EUROPE im dritten Quartal 2022 0,3 Millionen aktive KundInnen (geringfügig mehr als die vermeldeten 0,2 Millionen aus dem Trading Update vom 5. Oktober 2022) und erreichte damit eine Gesamtzahl von 8,9 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht dies einem Anstieg um 1,6 Millionen. Dank effizienter Betriebsabläufe im Distributionszentrum in Sevenum konnten die Lieferzeiten verkürzt werden, was zu, nachhaltig hohen Kundenzufriedenheitswerten mit einem Net Promoter Score (NPS) von deutlich über 70 beitrug. Initiativen zur Optimierung von Kosten und Margen führten zu einer spürbaren Erhöhung der bereinigten EBITDA-Marge des laufenden Geschäfts um 2,4 Prozentpunkte von -1,5 Prozent im ersten Halbjahr auf 0,9 Prozent im dritten Quartal. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung entsprach der zu Jahresbeginn kommunizierten Prognose für das Gesamtjahr.

 Stefan Feltens, CEO von SHOP APOTHEKE EUROPE, kommentiert: „Unser Geschäft ist solide und entwickelt sich gut, wir sind in diesem Quartal um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten freuen wir uns über mehrere tausend neue Kundinnen und Kunden täglich. Der Rollout von e-Rx in Deutschland verläuft langsamer als wir ursprünglich erwartet hatten. Gleichwohl stimmt uns der kontinuierliche Zuwachs an elektronischen Rezepten – insgesamt inzwischen über eine halbe Million – zuversichtlich, dass die flächendeckende Einführung im kommenden Jahr gelingen wird."

SHOP APOTHEKE EUROPE verzeichnete im dritten Quartal 2022 erneut in ihren sieben Ländern steigende Marktanteile. Die Zahl der aktiven KundInnen der Gruppe wuchs zum Ende des Quartals auf 8,9 Millionen, das sind 1,6 Millionen mehr als im dritten Quartal 2021 und 0,3 Millionen mehr als im zweiten Quartal 2022. Nach einem Tiefstand im ersten Quartal ist der durchschnittliche Warenkorbwert das zweite Mal in Folge gestiegen. Verkürzte Lieferzeiten sorgten für eine anhaltend hohe Kundenzufriedenheit. Der NPS (Net Promoter Score) belief sich im Berichtsquartal auf einem hohen Niveau von 73.

CFO Jasper Eenhorst: „Wir haben Deckungsbeiträge verbessert und Kosten gesenkt, gleichzeitig war die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden anhaltend hoch. Das dritte Quartal brachte trotz des Inflationsdrucks eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem ersten Halbjahr, ohne dass unsere Wachstumsstrategie beeinträchtigt wurde. Dank dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen wir voll auf Kurs, um die zu Jahresbeginn angekündigte Prognose zu erfüllen."

In den ersten neun Monaten 2022 stieg der Konzernumsatz um EUR 104 Millionen auf EUR 877 Millionen – gegenüber EUR 772 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Bruttomarge aus dem laufenden Geschäft lag bei 27,4 Prozent und damit um 2 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Im dritten Quartal wuchs die Bruttomarge deutlich von 25 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 28 Prozent. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf Verbesserungen in der Preisgestaltung, der Einkauf und im Produktmix.

Die bereinigten Vertriebskosten des laufenden Geschäfts sind in den ersten neun Monaten von EUR 167 Millionen im Vorjahr auf EUR 219 Millionen gestiegen. Im Verhältnis zum Umsatz ergibt sich eine Erhöhung von 21,7 Prozent auf 24,9 Prozent. Kosten für Marketing und die „Letzte Meile“ in Prozent des Umsatzes nahmen zu, zum Teil bedingt durch den im Jahresvergleich niedrigeren durchschnittlichen Warenkorbwert infolge des Rückgangs des klassischen Rezeptgeschäfts in der ersten Jahreshälfte 2021. Insgesamt beliefen sich die bereinigten Vertriebskosten in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf EUR 221 Millionen bzw. 25,2 Prozent des Umsatzes. Für das dritte Quartal betrugen die bereinigten S&D-Aufwendungen für das laufende Geschäft EUR 67,7 Millionen oder 23,8 Prozent des Umsatzes (Q3 2021: EUR 53,9 Millionen, 22,7 Prozent).

Die bereinigten Verwaltungskosten für das laufende Geschäft wuchsen auf EUR 28,3 Millionen gegenüber EUR 24 Millionen in den ersten neun Monaten 2021. Das sind 3,2 Prozent des Umsatzes und entspricht in etwa dem Vorjahreswert von 3,1 Prozent des Umsatzes. Die gesamten bereinigten Verwaltungskosten des Konzerns betrugen EUR 29,2 Millionen oder 3,3 Prozent des Umsatzes für die ersten neun Monate 2022. Darin nicht enthalten sind Bereinigungen in Höhe von EUR 19,1 Millionen (9M 2021: 6,5 Millionen), die überwiegend aus nicht zahlungswirksamen Aufwendungen im Rahmen der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen und Mitarbeiteraktienoptionen resultieren.

Das EBITDA von SHOP APOTHEKE EUROPE lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 bei EUR -29 Millionen, verglichen mit EUR -3,6 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Darin enthalten sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe von EUR 19,9 Millionen gegenüber EUR 8,2 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg ist in erster Linie auf die nicht zahlungswirksame Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen zurückzuführen, die seit dem vierten Quartal 2021 aufgrund der Akquisitionen im Vorjahr erfolgt (siehe Zwischenbericht). Für das laufende Geschäft belief sich das bereinigte EBITDA auf EUR -6,4 Millionen (9M 2021: EUR 4,7 Millionen), das entspricht einer Marge von -0,7 Prozent (9M 2021: 0,6 Prozent). Im dritten Quartal lag die bereinigte EBITDA-Marge für das laufende Geschäft bei 0,9 Prozent (Q3 2021: -0,9 Prozent), eine Verbesserung um 2,4 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2022. Das bereinigte EBITDA betrug EUR 2,7 Millionen (Q3 2021: EUR -2,2 Millionen).

Das EBIT auf Konzernebene betrug in den ersten neun Monaten dieses Jahres EUR -57,7 Millionen (9M 2021: EUR -22 Millionen). Die Abschreibungen lagen bei EUR 28,6 Millionen (9M 2021: EUR 18,4 Millionen). Der Nettofinanzierungsaufwand stieg leicht auf EUR 10,2 Millionen (9M 2021: EUR 9,8 Millionen). Insgesamt hat sich der Jahresfehlbetrag auf EUR 67,9 Millionen (EUR 31,7 Millionen im Jahr 2021) erhöht. Der bereinigte Fehlbetrag betrug EUR 48 Millionen im Vergleich zu EUR 23,5 Millionen im letzten Jahr. Etwa die Hälfte dieses Anstiegs ist auf ein niedrigeres bereinigtes EBITDA und die andere Hälfte auf höhere Abschreibungskosten zurückzuführen. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit blieb mit EUR 0,3 Millionen positiv (9M 2021: EUR 28,4 Millionen). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug EUR -122,6 Millionen (9M 2021: EUR -70,9 Millionen). Abzüglich EUR 80 Millionen kurzfristig verfügbarer Geldanlagen belaufen sich die Investitionen in den ersten neun Monaten 2022 inklusive Akquisitionen auf EUR 42,6 Millionen.

Non-Rx-Wachstum setzt sich in beiden Segmenten fort.

Im DACH-Segment (Deutschland, Österreich und der Schweiz) wuchsen die Erlöse in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf EUR 679 Millionen (9M 2021: EUR 618 Millionen). Im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von 18 Prozent auf EUR 224 Millionen (Q3 2021: EUR 189 Millionen). Die Non-Rx-Umsätze beliefen sich im Berichtszeitraum auf EUR 583 Millionen (9M 2021: EUR 508 Millionen) und mit rezeptpflichtigen Medikamenten (Rx) auf EUR 96 Millionen (9M 2021: EUR 110 Millionen). Die Bruttomarge für das laufende Geschäft verbesserte sich in diesem Segment um 2,7 Prozentpunkte auf 27,6 Prozent. Das bereinigte EBITDA betrug EUR 12,5 Millionen (9M 2021: EUR 17,6 Millionen).

Im Segment International (Belgien, die Niederlande, Frankreich und Italien) blieb das Wachstum in den ersten neun Monaten mit 28 Prozent hoch, der Umsatz wuchs von EUR 154 Millionen (9M 2021) auf EUR 197 Millionen. Im dritten Quartal 2022 nahm er im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf EUR 61 Millionen zu (Q3 2021: EUR 49 Millionen). Die Bruttomarge der ersten neun Monate dieses Jahres sank auf 26,9 Prozent im Vergleich zu 27,4 Prozent (9M 2021), da höhere Margen durch einen veränderten Produktmix negiert wurden. Das bereinigte EBITDA des Segments International lag bei EUR -18,9 Millionen (9M 2021: EUR -12,9 Millionen).

Der Nachhaltigkeit verpflichtet.

SHOP APOTHEKE EUROPE hat sich im dritten Quartal dieses Jahres offiziell verpflichtet, bis 2040 die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – und damit auch die Produktemissionen – auf Netto-Null zu reduzieren. Die Senkung der Emissionen entlang der vorgelagerten Lieferkette zielt darauf ab, das Geschäftswachstum vom Emissionsausstoß zu entkoppeln und so einen zusätzlichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft zu leisten.

Schon seit Herbst 2020 ist SHOP APOTHEKE EUROPE durch Emissionsausgleich in Scope 1 und 2 klimaneutral. Das Unternehmen bezieht nun explizit die Scope 3-Emissionen mit ein, für die bereits erste reduzierende Initiativen gestartet wurden. Diese Commitment ist Teil der ESG-Nachhaltigkeitsstrategie von SHOP APOTHEKE EUROPE: „Ein gesundes Leben ist nur auf einem gesunden Planeten möglich. Wir übernehmen Verantwortung für unseren Planeten, unsere KundInnen und unsere MitarbeiterInnen."

Guidance.

Der Vorstand von SHOP APOTHEKE EUROPE bekräftigt die Prognose für das Gesamtjahr 2022 für das laufende Geschäft, wonach der Non-Rx-Umsatz um 15 Prozent bis 25 Prozent wachsen und eine bereinigte EBITDA-Marge im Bereich von -1,5 Prozent bis 1,5 Prozent angestrebt wird.

 

ÜBER SHOP APOTHEKE EUROPE.

SHOP APOTHEKE EUROPE ist eine der führenden und am schnellsten wachsenden Online-Apotheken in Europa und derzeit in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, den Niederlanden und der Schweiz aktiv.

Ihren Hauptsitz hat SHOP APOTHEKE EUROPE im niederländischen Logistik-Zentrum Sevenum bei Venlo mit Standorten in Köln, Berlin, München, Warschau, Mailand, Lille, Eindhoven und Tongeren. Von hier aus bietet SHOP APOTHEKE EUROPE KundInnen ein breites Sortiment von mehr als 100.000 Originalprodukten zu attraktiven Preisen: OTC-, Beauty- und Körperpflegeprodukte sowie verschreibungspflichtige Medikamente, hochwertige Naturkost- und Gesundheitsprodukte, Low-Carb-Produkte und Sporternährung. Derzeit vertrauen 8,9 Millionen aktive KundInnen SHOP APOTHEKE EUROPE.

Da pharmazeutische Sicherheit bei SHOP APOTHEKE EUROPE an erster Stelle steht, bietet die Online-Apotheke einen umfassenden pharmazeutischen Beratungsservice. In Hinblick auf die Einführung des elektronischen Rezepts in Deutschland expandiert das Unternehmen aktuell im Bereich der digitalen Gesundheitsdienstleistungen.

SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. notiert seit 2016 im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) und ist Mitglied im Auswahlindex SDAX.

 


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