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Serbien und Kosovo in der Sackgasse: Von der Leyen findet keinen Ausweg

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bei ihrem Besuch in Belgrad am Dienstag, den 31. Oktober 2023, Serbien dazu aufgefordert, die Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen.

Im Gegenzug hatte die EU schon vor einigen Monaten sechs Milliarden Euro für die Westbalkan-Länder - auch für Serbien - in Aussicht gestellt.

Auf der Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten erklärte Ursula von der Leyen, es gehe um die Umsetzung des Abkommens von Ohrid, das in mehreren Schritten die Anerkennung der Dokumente und Institutionen des Kosovo durch Serbien beinhalte.

Präsident Aleksandar Vucic schiebt die Schuld auf Pristina, das die Bestimmungen für die in Kosovo lebenden Serben nicht einhalte.

Ende September war die Lage an der Grenze zwischen Serbien und Kosovo eskaliert - und es hatte sogar Tote gegeben.

Offenbar konnte auch die Reise von Ursula von der Leyen die seit Jahren andauernde festgefahrene Situation zwischen Kosovo und Serbien nicht aus der Sackgasse herausführen.