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Serbien: Archäologen sind begeistert über Fund (möglicherweise) antiken Schiffs

Es ist nicht das erste Mal, dass Bergleute beim Kohleabbau im "Pompeji Serbiens", rund fünfzig Kilometer östlich von Belgrad, Spuren früherer Zivilisationen gefunden haben. Diesmal tauchten die Planken eines noch intakten Flussschiffs von 13 Metern Länge und dreieinhalb Metern Breite vor dem Bagger auf.

"Es ist hier sehr schwierig, organisches Material zu finden, vor allem, wenn es nicht im Wasser liegt, aber wir hatten das Glück, auf dem Feld in sieben Metern Tiefe erhaltene Schiffe zu finden", meint Ilija Dankovic, Archäologe in Viminacium.

Holz des archäologischen Fundstücks in gutem Zustand

"Es ist nicht komplett, es war sehr beschädigt, aber das Holz ist gut, das Holz ist in gutem Zustand. Es sieht wirklich toll aus", sagt Konservatorin Dragana Gavrilovic, die ebenfalls an Fundstück aus Viminacium arbeitet.

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Archäolog:innen, die seit Jahren in der Gegend um die einstige römische Siedlung Viminacium in Serbien erforschen, haben das Schiff in ein archäologisches Lager transportiert. Dort gehen die Forschungsarbeiten weiter.

"Wir haben es abtransportiert und in Sand eingegraben, damit das Holz nicht austrocknet, denn Holz ist eines der empfindlichsten Materialien. Wenn es austrocknet, zerfällt es, und so konservieren wir das Holz", erklärt Gavrilovic.

Schiff stammt möglicherweise aus der Römerzeit

Bislang ist nicht bekannt, aus welcher Ära das Schiff stammt. Ähnliche Boote wurden bereits vor drei Jahren gefunden, und es hat sich herausgestellt, dass sich die Schiffbautechniken in dieser Gegend seit Jahrhunderten nicht verändert haben. Es könnte also sein, dass das Schiff aus der Römerzeit stammt, oder aus dem letzten Jahrhundert.

"Die Proben wurden letzte Woche an das Labor in Ungarn geschickt, und in einigen Monaten erwarten wir die Ergebnisse, und dann wird es keine Zweifel mehr geben", meint Dankovic.

Doch um den Fund weiter erforschen zu können, braucht es Zeit und vor allem entsprechende Mittel. Eine finanzielle Förderung wird nun beim serbischen Kulturministerium beantragt. Bis die Öffentlichkeit die historischen Entdeckungen zu sehen bekommt, dürfte es also noch dauern.