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Selenskyjs EU-Tournee: Rom, Berlin, Paris, London - alle weiten ihre Hilfe aus

Nach Besuchen in Rom, Berlin und Paris ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj für Gespräche in Großbritannien. Das Land will seine militärische Unterstützung für die Ukraine erneut deutlich ausweiten. Hunderte Flugabwehrraketen und Kampfdrohnen mit einer Reichweite von mehr als 200 Kilometern wurden anlässlich Selenskyjs Besuchs angekündigt.

Seine Europareise kann als Erfolg gewertet werden. Gestern hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei Selenskyjs Besuch die Ausbildung mehrere ukrainischer Bataillone zugesagt. Darüber hinaus soll die Ukraine zusätzliche gepanzerte Fahrzeuge und leichte Panzern bekommen.

In Deutschland dankte der ukrainische Präsident Kanzler Olaf Scholz für das neue Militärpaket im Wert von 2,7 Milliarden Euro. Und in Italien sicherte Regierungschefin Giorgia Meloni dem Gast aus Kiew Hilfe zu, "so lange es nötig ist und darüber hinaus".

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Selenskyj muss um weitere Unterstützung für den Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg werben und die Beziehung zu seinen europäischen Verbündeten stärken. Die Ukraine will mit einer Gegenoffensive die von Russland besetzten Gebiete zurückerobern.

Die erhofften Kampfjets bekommt Selenskyj nicht

Die erhofften Kampfjets wurden Selenskyj aber auch in Großbritannien nicht zugesagt. Bereits bei beiden Besuchen in Berlin und Paris hatte er zum wiederholten Mal auf die Lieferung von Kampfjets gepocht. Sowohl Kanzler Olaf Scholz als auch Präsident Emmanuel Macron sind beim Thema Kampfjets zurückhaltend.

Mit den von London angekündigten unbemannten Flugkörpern kann die Urkaine auch Ziele auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim erreichen. Zuvor hatte Großbritannien bereits Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow mit größerer Reichweite zur Verfügung gestellt.

"Dieses Material wird die Ukraine in den kommenden Monaten bei ihrem erwarteten militärischen Vorstoß gegen die russischen Streitkräfte unterstützen", betonte die britische Regierung mit Blick auf die neuesten Zusagen. Großbritannien und Deutschland gehören zu den größten Unterstützern der Ukraine.