Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 13 Minute
  • DAX

    13.656,54
    +29,83 (+0,22%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.762,19
    +6,13 (+0,16%)
     
  • Dow Jones 30

    33.878,39
    -101,93 (-0,30%)
     
  • Gold

    1.777,60
    +0,90 (+0,05%)
     
  • EUR/USD

    1,0128
    -0,0053 (-0,5165%)
     
  • BTC-EUR

    23.176,36
    -116,22 (-0,50%)
     
  • CMC Crypto 200

    558,54
    +0,81 (+0,15%)
     
  • Öl (Brent)

    89,69
    +1,58 (+1,79%)
     
  • MDAX

    27.492,12
    -51,04 (-0,19%)
     
  • TecDAX

    3.125,05
    -8,98 (-0,29%)
     
  • SDAX

    12.930,60
    +23,59 (+0,18%)
     
  • Nikkei 225

    28.942,14
    -280,63 (-0,96%)
     
  • FTSE 100

    7.525,79
    +10,04 (+0,13%)
     
  • CAC 40

    6.542,01
    +13,69 (+0,21%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.901,54
    -36,59 (-0,28%)
     

Selenskyj will der EU in Energiekrise mit Strom helfen

KIEW (dpa-AFX) - Mit Blick auf die Energiekrise in Europa hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der EU eine Unterstützung mit Strom aus seinem Land angeboten. "Wir bereiten uns auf die Erhöhung unseres Stromexports für die Verbraucher in der Europäischen Union vor", sagte der Staatschef am Mittwochabend in Kiew in seiner abendlichen Videobotschaft.

"Unser Export erlaubt es uns nicht nur, Devisen einzunehmen, sondern auch unseren Partnern, dem russischen Energiedruck zu widerstehen", meinte er mit Blick auf die von Russland deutlich reduzierten Gaslieferungen. Gas wird auch zur Verstromung genutzt. Russlands Energieriese Gazprom <US3682872078> hatte die Lieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 wegen angeblicher technischer Probleme am Mittwoch erneut gesenkt - diesmal auf 20 Prozent des maximalen Umfangs.

"Schrittweise machen wir die Ukraine zu einem der Garanten der europäischen Energiesicherheit, eben über unsere inländische Elektroenergieproduktion", meinte Selenskyj. Die Ukraine hatte vor Russlands Angriffskrieg, den Moskau im Februar begonnen hatte, ihren Bedarf zu 50 Prozent aus Atomstrom gedeckt. Das Land war zudem auf Stromimporte aus Russland und Belarus angewiesen.

Wie Selenskyj erklärte, wird ein Großteil der Energie nicht gebraucht, da wegen des Kriegs die Produktion stillsteht. Allerdings hatten die russischen Truppen zuletzt auch das größte Atomkraftwerk in Enerhodar, ein Wasserkraftwerk am Fluss Dnipro und mindestens zwei Kohlekraftwerke eingenommen.

"Wir werden unser ganzes Land mit militärischen, diplomatischen und allen anderen zugänglichen Instrumenten befreien", sagte Selenskyj. Mit Blick auf die von ukrainischen Streitkräften bombardierte Brücke über dem Fluss Dnipro im südlichen Gebiet Cherson betonte der Staatschef, dass nach der Rückeroberung alles wieder aufgebaut werde.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.