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"Enttäuschend" - Britischer Premierminister kritisiert Eurovision wegen Selenskyj-Entscheidung

Wolodymyr Selenskyy wollte per Videobotschaft beim European Song Contest sprechen, der Veranstalter, die European Bradcasting Union EBU hat dies abgelehnt mit der Begründung, sie wolle das Spektakel nicht politisieren. Der ukrainische Staatschef hatte als verhinderter Gastgeber darum gebeten, bis zu 200 Millionen Menschen schauen das ESC-Finale im Schnitt.

Das Pressebüro des britischen Premierministers Rishi Sunak nannte die Entscheidung "enttäuschend".

Die Werte und Freiheiten, für die das ukrainische Volk kämpft, sind nicht politisch, sondern grundlegend, und die Eurovision selbst hat Russland zu Recht vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Das Spektakel wird von vielen Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgt, und Selenskyj hätte die Gelegenheit wahrscheinlich genutzt, um für die weitere Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion zu werben.

"Herrn Selenskyjs Bitte, sich an das Publikum des Eurovision Song Contests zu wenden, obwohl er dies in guter Absicht getan hat, kann leider nicht stattgegeben werden, da dies die Regeln der Veranstaltung brechen würde", teilte die European Broadcasting Union (EBU), die den Wettbewerb organisiert, mit.

"Eine der Säulen des Wettbewerbs ist die nicht-politische Natur der Veranstaltung. Dieses Prinzip verbietet politische oder ähnliche Aussagen während des Wettbewerbs", erklärte die EBU.

Der Wettbewerb findet dieses Jahr in Liverpool in Nordengland statt, da Großbritannien sich bereit erklärt hat, den Eurovision Song Contest anstelle der Ukraine auszurichten. Die Band aus der Ukraine hatte im letzten Jahr den Wettbewerb gewonnen und hätte als solche die Veranstaltung ausrichten sollen, musste dies aber aufgrund der russischen Invasion aufgeben.

Das Finale am Samstag, bei dem 26 Länder gegeneinander antreten, sieht eine starke Hommage an die Ukraine vor, bei der elf ukrainische Künstler auf der Bühne stehen werden, darunter auch Kalush Orchestra, die Gewinner des letzten Jahres, so die EBU.

Während des Abends werden Videoclips gezeigt, in denen verschiedene Orte des Landes zu sehen sind.

Liverpool enthüllte außerdem ein Denkmal als "Symbol der Hoffnung" für die Ukraine: Eine Aluminiumstatue, die einen Mann mit einem Buch darstellt, aus dem eine Taube mit einer ukrainischen Flagge herausfliegt.

Sie soll in Strawberry Field bleiben, dem Garten rund um das Waisenhaus der Heilsarmee, das dem psychedelischen Kultlied (Strawberry Fiels Forever) der Beatles seinen Namen gab. Wenn der Frieden in die Ukraine zurückkehrt, soll die Statue in die Ukraine geschickt werden.

Russland wurde wie schon bei der Ausgabe 2022 von dem ESC-Wettbewerb ausgeschlossen.