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«Sehr gute Qualitäten» bei Weinlese - Menge durchschnittlich

·Lesedauer: 1 Min.
Der sonnige und trockene Spätsommer hat laut Deutschem Weininstitut insgesamt hochreife und sehr gesunde Trauben hervorgebracht.
Der sonnige und trockene Spätsommer hat laut Deutschem Weininstitut insgesamt hochreife und sehr gesunde Trauben hervorgebracht.

Dem sonnigen Spätsommer sei Dank: Deutschlands Winzer ziehen eine positive Qualitätsbilanz bei der diesjährigen Weinlese. Anders bei den Mengen - hier gibt es Einrüche um bis zu 38 Prozent.

Bodenheim (dpa) - Die Winzer haben nach einer ersten Einschätzung des Deutschen Weininstituts sehr gute Qualitäten bei der diesjährigen Weinlese erzielt.

Der sonnige und trockene Spätsommer habe insgesamt hochreife und sehr gesunde Trauben hervorgebracht, teilte das Deutsche Weininstitut am Freitag in Bodenheim bei Mainz mit. Die Erntemenge von 8,6 Millionen Hektolitern liege voraussichtlich in etwa im Schnitt der vergangenen zehn Jahre (8,7 Millionen Hektoliter).

Die Mengen fielen regional aber stark unterschiedlich aus: Während die Erträge etwa im Anbaugebiet Franken nach den bisherigen Schätzungen um 38 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt liegen, können die Winzer an der Hessischen  Bergstraße ein Plus von 31 Prozent verbuchen. In den beiden größten Weinanbaugebieten  Rheinhessen und Pfalz liegen die Erträge um 1 Prozent unter beziehungsweise um 6 Prozent über dem langjährigen Schnitt.

Der Sommer in diesem Jahr habe die Weinlese beschleunigt, da Sonnenschein und warmes Wetter die Trauben schnell hätten reifen lassen. Viele Betriebe hätten die Ernte bereits nach drei bis vier Wochen abgeschlossen, berichtete das Weininstitut, das als Marketingorganisation für die deutsche Weinwirtschaft arbeitet. «Einige Winzer lassen aber auch noch Trauben hängen, da sie auf die Bereitung von Beeren- oder Trockenbeerenauslesen spekulieren, denn der Jahrgang bietet gute Chancen für diese edelsüßen Spezialitäten.» Insgesamt seien Weinreben vor Trockenheit und Dürre besser geschützt als andere Nutzpflanzen, da sie sehr tiefe Wurzeln entwickeln können.