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Sebastian Vettel: Ferrari SF1000 produziert mehr Luftwiderstand

Norman Fischer
·Lesedauer: 2 Min.

Weltmeister wollte er mit Ferrari werden, als er 2015 von Red Bull zur Scuderia gewechselt war. Doch in die Fußstapfen von Michael Schumacher treten, das konnte Sebastian Vettel in Maranello nicht. Nah dran war man zeitweise, das kann man nicht abstreiten, doch der ganz große Traum hat sich nicht erfüllt.

Vor allem 2020 wurde für Vettel zum großen Albtraum. Der Deutsche wurde zu Saisonbeginn für 2021 vor die Tür gesetzt und fand in diesem Jahr eigentlich nie zu seiner Form - genauso wie Ferrari. "Wir haben als Team unsere Ziele verfehlt und es nicht geschafft, das Tempo mitzugehen, wir sind enttäuscht", sagt Vettel im Gespräch mit der Zeitung 'Die Zeit'.

Zwar verlief der Grand Prix in der Türkei mit dem ersten Podestplatz für Vettel und Rang vier für Teamkollege Charles Leclerc versöhnlich, dennoch ist man weit vom eigenen Anspruch entfernt. Und der hieß: Mercedes schlagen. Doch davon kann keine Rede sein. "Es ist ja nicht so, dass Mercedes die Rennen dominiert, weil sie gerade Glück haben", sagt der Deutsche.

Doch Ferrari plagen noch größere Probleme. Auch Red Bull ist deutlich voraus, aktuell kämpft man gegen Racing Point, McLaren und Renault um Rang drei, nachdem zuletzt noch zu befürchten war, dass man sogar gegen AlphaTauri den Kürzeren ziehen könnte.

Vettel weiß, der Ferrari ist 2020 nicht konkurrenzfähig genug. Schnell wurde mit dem Motor der Schuldige ausgemacht hat, nachdem man aufgrund von einigen Technischen Richtlinien umbauen musste und seinen Vorteil einbüßte. Das ist aber nicht alleine das Problem, wie der viermalige Weltmeister sagt.

"Was das Design angeht, haben wir nur einen sehr kleinen Schritt nach vorne gemacht", merkt er an. Die Konkurrenz hat dabei deutlich mehr zugelegt. "Letztes Jahr hatten wir ein Auto, das relativ effizient war. Es hat sehr viel Abtrieb erzeugt, aber nicht so viel Luftwiderstand - dieses Jahr haben wir mehr Abtrieb, aber auch deutlich mehr Luftwiderstand."

Hinzu kommt der schwächere Motor, der das Manko nicht so gut ausgleichen kann. Mittlerweile befindet sich Ferrari aber wieder im Aufwind. Zu was es am Ende reichen wird, werden die letzten drei Saisonrennen zeigen. Es sind auch die drei letzten Rennen für Vettel bei Ferrari.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.