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Meine Schwester und ich haben über 25.000 Dollar für eine zehntägige Kreuzfahrt bezahlt – darum hat es sich gelohnt

Ich reiste auf dem Kreuzfahrtschiff Regent "Seven Seas Explorer" zehn Tage lang durch Griechenland und Italien.  - Copyright: Rachel Dube
Ich reiste auf dem Kreuzfahrtschiff Regent "Seven Seas Explorer" zehn Tage lang durch Griechenland und Italien. - Copyright: Rachel Dube

Meine Schwester und ich haben eine zehntägige Kreuzfahrt durch das Mittelmeer gemacht, die 12.600 US-Dollar (etwa 11.780 Euro) pro Person gekostet hat.

Wir hielten während der Kreuzfahrten an zehn verschiedenen Häfen. - Copyright: Rachel Dube
Wir hielten während der Kreuzfahrten an zehn verschiedenen Häfen. - Copyright: Rachel Dube

Im Sommer 2022 buchten meine Schwester und ich ein lang ersehntes Kreuzfahrtabenteuer auf der "Regent Seven Seas Explorer".

Die zehntägige Kreuzfahrt startete in Athen und machte an neun weiteren Häfen in Griechenland, Italien und der Türkei Halt. Die Reise endete in Rom.

"Regent Seven Seas" vermarktet sich selbst als die luxuriöseste Kreuzfahrtgesellschaft der Welt und so überraschte mich der hohe Preis nicht. Der Aufenthalt in einer Concierge-Suite für zwei Personen kostete 12.600 Dollar (etwa 11.780 Euro) pro Person. Darin enthalten waren Steuern, Hafengebühren, Essen, Getränke, Flüge, ein Hotel vor der Abfahrt des Schiffes, Trinkgelder und alle andere Kosten auf dem Schiff.

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Der Preis war ziemlich happig, aber wir haben beide hart gearbeitet und beschlossen, uns etwas zu gönnen – vor allem, weil dies eine unvergessliche Reise werden sollte.

Erst mussten wir nach Athen reisen, um auf das Schiff zu gelangen.

Zur Begrüßung an Bord erhielten wir ein Glas Champagner. - Copyright: Rachel Dube
Zur Begrüßung an Bord erhielten wir ein Glas Champagner. - Copyright: Rachel Dube

Da ich bereits in London war, nahm ich einen kurzen Flug von London nach Oslo in Norwegen und dann einen weiteren kurzen Flug nach Athen. Es gibt nicht viele Direktflüge aus den USA nach Athen, also beinhalten die meisten eine kurze Zwischenlandung.

Nachdem ich am Ausgabeband mein Gepäck abgeholt hatte, traf ich mich am Flughafen mit dem Team der "Regent Seven Seas Explorer". Im Kreuzfahrt-Ticket ist der Transport zum und vom Schiff inbegriffen. Also wurde ich zu einem Privatauto geleitet, mit dem ich direkt zum Hafen fahren konnte, um an Bord zu gehen.

Als ich den Hafen erreichte, wurde ich einem Gesundheitsscreening unterzogen. Dann wurden meine Papiere überprüft und ich wurde an Bord des Schiffes gebracht. Der gesamte Vorgang dauerte etwa 20 Minuten und verlief relativ reibungslos.

Die Suite war etwa 31 Quadratmeter groß. - Copyright: Rachel Dube
Die Suite war etwa 31 Quadratmeter groß. - Copyright: Rachel Dube

Meine Schwester und ich wohnten in einer Concierge-Suite in der siebten Etage. Auf einem Regent-Schiff ist jedes Zimmer eine Suite. Also habe ich schon erwartet, dass unser Zimmer prachtvoll sein würde. Aber meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.

Unsere 31 Quadratmeter große Kabine hatte mehr als genug Platz für uns beide. Sie war mit zwei Einzelbetten, einem großen begehbaren Kleiderschrank, einer Dusche und einer Badewanne, einem 13 Quadratmeter großen Balkon und vielem mehr ausgestattet.

Es war das größte Zimmer, in dem ich je auf einer Kreuzfahrt war. Und ob ihr es glaubt oder nicht: Es war eigentlich eine der kleineren Suiten auf dem Schiff.

Unser Reiseplan sah zehn Anlaufhäfen vor, sodass wir jeden Tag an einem anderen Ort Halt machten.

Santorini begeisterte uns mit den weiß-blauen Gebäude und der atemberaubenden Aussicht. - Copyright: Rachel Dube
Santorini begeisterte uns mit den weiß-blauen Gebäude und der atemberaubenden Aussicht. - Copyright: Rachel Dube

Auf anderen Kreuzfahrten, an denen ich teilgenommen habe, umfasste die Reiseroute in der Regel einige Tage auf See zwischen den Hafenaufenthalten. Auf der Explorer gab es jedoch keine vollen Seetage und sie war eher eine Erfahrung an Land.

Das Schiff hielt jeden einzelnen Tag an einem Hafen und meine Schwester und ich haben diese vollgepackte Reise sehr genossen. Unsere Stationen waren Mykonos, Kusadasi, Kos, Kreta, Santorini, Gythio, Korfu, Sizilien, Neapel und Rom.

Jeder Hafenstopp ermöglichte es uns, unsere Reise noch mehr zu genießen und neue Reiseziele kennenzulernen. Das ist ein weiterer Grund dafür, warum sich unserer Meinung nach der hohe Preis für die Reise gelohnt hat.

Außerdem wissen wir beide nicht, wann wir noch einmal die Gelegenheit haben werden, eine solche Reise zu unternehmen. Also wollten wir in der kurzen Zeit so viel wie möglich erleben.

In allen Häfen herrschte ähnliches Wetter, aber jeder Ort hatte seinen eigenen Charme.

Mykonos war einer meiner Lieblingshäfen. - Copyright: Rachel Dube
Mykonos war einer meiner Lieblingshäfen. - Copyright: Rachel Dube

Das Schiff bot an jedem Hafen Ausflüge an und so nutzten wir die Gelegenheit und nahmen an verschiedenen Touren und Erlebnissen teil. Wir haben zum Beispiel eine geführte Tour durch Santorini und eine Tour durch ein Weingut auf Sizilien gemacht.

Das Schiff bot auch kostenlose Shuttles zum und vom Hafen in die Städte an, sodass wir nach den Ausflügen die Zeit an jedem Ort optimal nutzen konnten.

Unser erster Anlaufhafen war Mykonos, eine der bekanntesten und beliebtesten griechischen Inseln. Mit ihren weißen Kalksteinbauten, den verwinkelten Kopfsteinpflasterstraßen und der malerischen Küste war sie der perfekte Einstieg, um das Land kennenzulernen.

Die zweite Station führte uns nach Kusadasi in der Türkei – eine kleine Hafenstadt, die für ihre Nähe zu historischen Stätten wie Ephesus, Milet, Didyma und Didyma bekannt ist.

Danach ging es weiter nach Kos, einer kleinen Insel, die als Geburtsort von Hippokrates viele Touristen anzieht.

Als nächstes ging es nach Kreta, eine der größten griechischen Inseln.

Der venezianische Hafen Kretas hat uns besonders gut gefallen. - Copyright: Rachel Dube
Der venezianische Hafen Kretas hat uns besonders gut gefallen. - Copyright: Rachel Dube

Die meiste Zeit auf Kreta verbrachten wir in Chania, der zweitgrößten Stadt der Insel, die für ihren venezianischen Hafen bekannt ist.

Dann reisten wir nach Santorini, einem Teil der Kykladeninseln. Die beiden berühmten Städte Fira und Oia bieten aus jedem Winkel einen atemberaubenden Blick auf das Meer und die weißen Kalksteinbauten sowie die charakteristischen Kirchen mit ihren blauen Kuppeln sind einfach malerisch.

Unsere letzten Stationen in Griechenland waren Gythio – eine kleine Hafenstadt, die für ihre Nähe zur antiken Stadt Sparta bekannt ist – und Korfu, eine griechische Insel im Ionischen Meer mit wunderschönen Stränden.

Unser vorletzter Hafentag war auf Sizilien in Italien. Neapel, eine Stadt im südlichen Teil des Landes, rundete die Reise als letzter Hafen ab, bevor wir in Rom von Bord gingen.

Wir beendeten unsere Reise in der italienischen Hauptstadt, von wo aus wir beide mit Zwischenlandungen in London und Amsterdam nach Hause flogen.

Wir konnten sowohl an Bord als auch an Land jeden Abend wunderschöne Sonnenuntergänge genießen.

Der Sonnenuntergang über dem Meer war atemberaubend. - Copyright: Rachel Dube
Der Sonnenuntergang über dem Meer war atemberaubend. - Copyright: Rachel Dube

Wir haben die späten Hafenaufenthalte am meisten genossen. Aber wir schätzten auch die Möglichkeit, die atemberaubenden Sonnenuntergänge vom Schiff aus zu beobachten, wenn wir früher zurück an Bord gingen.

Das Schiff hatte so viele schöne Plätze, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Einige unserer Lieblingsplätze waren die Aussichtsplattform und der Balkon unseres Zimmers.

Auch wenn wir keine reinen Seetage hatten, bot das Schiff viele Annehmlichkeiten.

Meine Schwester und ich genossen vor allem den Poolbereich. - Copyright: Rachel Dube
Meine Schwester und ich genossen vor allem den Poolbereich. - Copyright: Rachel Dube

Unser Schiff war mit einem schönen Pool, einem Außenwanderweg, einem Spa und einer Aussichtsplattform ausgestattet. So hatten wir immer eine Beschäftigung, wenn wir früh morgens von den Häfen abfuhren.

Auf dem Pooldeck gab es jede Menge Liegestühle in der Sonne und im Schatten, sodass wir dort wunderbar mit einem guten Buch in der Hand sitzen oder schwimmen gehen konnten.

Es gab auch ein nettes Café, ein Casino und ein Hallentheater mit tollen Shows. Außerdem bot das Schiff eine ganze Reihe von Aktivitäten wie Karaoke, Kochkurse und Quizspiele an.

Es gab an Bord mehrere Restaurants mit leckerem Essen.

An Bord der "Regent Seven Seas Explorer" gab es viele gute Restaurants. - Copyright: Rachel Dube
An Bord der "Regent Seven Seas Explorer" gab es viele gute Restaurants. - Copyright: Rachel Dube

Auf dem Schiff selbst gab es sechs Restaurants, die alle im Preis für die Kreuzfahrt inbegriffen waren.

Es gab zwei Optionen für das Abendessen, für die keine Reservierung erforderlich war: das italienische Restaurant Sette Marie in La Veranda und das gehobene Restaurant Compass Rose.

Außerdem gab es drei Spezialitätenrestaurants, für die eine Reservierung erforderlich war: ein asiatisches Fusionsrestaurant namens Pacific Rim, ein Steakhaus namens Prime 7 und ein französisches Restaurant namens Chartreuse.

Das Personal war sehr entgegenkommend, was Lebensmittelallergien und Essenseinschränkungen angeht. Wenn ihr euch rechtzeitig mit dem Personal in Verbindung setzt, können sogar spezielle Mahlzeiten oder Menüs kreiert werden, die euren eigenen Bedürfnissen entsprechen.

Im Gegensatz zu anderen Kreuzfahrtschiffen, auf denen ich schon war, gab es keine Buffets. Wir bestellten alle Mahlzeiten von einer täglich wechselnden Speisekarte.

Zimmerservice und Getränke waren ebenfalls ohne Aufpreis inbegriffen.

Die Mittelmeerreise war für meine Schwester und mich perfekt und wir würden sie auf jeden Fall wieder machen.

Meine Schwester und ich haben die Reise durch das Mittelmeer sehr genossen. - Copyright: Rachel Dube
Meine Schwester und ich haben die Reise durch das Mittelmeer sehr genossen. - Copyright: Rachel Dube

Die zehntägige Reise führte uns zu griechischen Inseln, die schon ewig auf unserer Bucket List standen – und zu kleineren Orten, an die ich vorher nie gedacht hatte.

Die Reise war zwar etwas teurer, aber die Unterkünfte, die Hafenausflüge, das Essen, die Getränke, das nette Personal und der Transport haben das mehr als wettgemacht.

Im Nachhinein betrachtet, hätte uns die Buchung von Business Class-Flügen, Luxushotels und Aktivitäten an jedem Reiseziel auf eigene Faust viel mehr gekostet.

Insgesamt war die Reise jeden Cent wert. Nachdem wir eine so schöne Zeit miteinander verbracht haben, planen meine Schwester und ich bereits unsere nächste Reise.

Dieser Artikel wurde von Stefanie Michallek aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.