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Schweizer UBS zahlt Milliardenstrafe im Libor-Skandal

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Zürich (dapd). Die Schweizer Großbank UBS hat für ihre Rolle bei den illegalen Manipulationen am Libor-Zinssatz eine Milliardenstrafe akzeptiert. Insgesamt zahlt die größte Schweizer Bank 1,4 Milliarden Schweizer Franken (rund 1,2 Milliarden Euro) an die ermittelnden Behörden in den USA, Großbritannien und der Schweiz, wie die UBS (Berlin: UBRA.BE - Nachrichten) am Mittwoch in Zürich mitteilte. Damit würden alle auf den Libor-Skandal bezogenen Untersuchungen gegen die Bank eingestellt. Wegen der Strafzahlung wird die UBS im vierten Quartal einen Reinverlust von 2,0 bis 2,5 Milliarden Franken schreiben.

Die Zahlung der UBS ist die bislang höchste im Skandal um den Libor-Zinssatz, zu dem sich die Banken untereinander Geld leihen. Zuvor hatte die britische Bank Barclays als erstes Geldhaus eingeräumt, an Versuchen zur Manipulation des Libor beteiligt gewesen zu sein. Barclays (London: BARC.L - Nachrichten) hatte sich dafür mit den Behörden in Großbritannien und den USA auf eine Strafe von umgerechnet rund 360 Millionen Euro geeinigt. Auch weitere internationale Banken stehen im Mittelpunkt der Affäre, darunter auch die Deutsche Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) .

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