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Schweizer Spezialist für 5kg-Nanosatelliten will an die Börse

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Ein Schweizer Entwickler von Mini-Satelliten, die technischen Geräten in unzugänglichen Gebieten Internetzugang verschaffen, will an die Börse. Zuvor plant Astrocast eine Privatplatzierung im Volumen von bis zu 50 Millionen Franken (46 Millionen Euro), wie Manager des Unternehmens im Gespräch mit Bloomberg sagten.

Zu den Unterstützern des Startups gehören der Wagniskapitalgeber Adit Ventures, die Venture-Sparte von Airbus SE sowie die Europäische Weltraumagentur. Im dritten Quartal will Astrocast einen Aktienanteil von 30% bis 40% an der Euronext NV über ein Direktlisting notieren.

Während Elon Musks Satellitendienst Starlink darauf abzielt, Menschen mit Hochgeschwindigkeits-Internet zu versorgen, die keinen Zugang zu Glasfaserkabeln haben, ist das Geschäftsmodell von Astrocast etwas anders. Mit einem großen Netz sehr stromsparender Satelliten bietet das Unternehmen Firmen die Möglichkeit, Geräte zu überwachen und mit ihnen zu kommunizieren.

“Das Geschäft ist global, die Konnektivität aber nicht, und das ist ein riesiges Problem”, sagt Astrocast-Chef Fabien Jordan. Terrestrische IoT-Netzwerke deckten einschließlich Mobilfunk nur etwa 10% des Planeten ab. “Wir können diese Abdeckung erweitern und bieten IoT-Firmen die Möglichkeit, die Kommunikation auch in entlegenen Gebieten aufrechtzuerhalten, unabhängig davon, wo sich Anlagen befinden, sei es am Nordpol, mitten in der Wüste oder im Meer.”

Derzeit hat Astrocast sieben Satelliten im Einsatz, fünf weitere sollen am Freitag von Musks SpaceX gestartet werden. Bis Ende 2024 will das Unternehmen 100 Satelliten im Erdorbit haben. Nach dem IPO soll Astrocast an die Börse zurückkehren, um zusätzliche Finanzmittel zu beschaffen, wie Finanzvorstand Kjell Karlsen sagt.

“In der der Kommunikationsindustrie findet eine massive Kommerzialisierung statt”, sagte Greg Revenu, geschäftsführender Partner bei der Investmentbank Bryan, Garnier & Co, die den Börsengang von Astrocast koordiniert. “Angebote wie das von Astrocast sind eine Möglichkeit für Investoren, in einem sehr frühen Stadium in die Branche einzusteigen.”

Am Dienstag gab der britische Raumfahrt-Investor Seraphim Space Investment Trust Plc bekannt, bei einem Börsengang in London bis zu 180 Millionen Pfund (210 Millionen Euro) einnehmen zu wollen.

Überschrift des Artikels im Original:Swiss Nanosatellite Startup Astrocast Seeks Direct Stock Listing

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