Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.677,87
    -96,84 (-0,52%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.030,35
    -28,85 (-0,57%)
     
  • Dow Jones 30

    38.889,04
    -180,55 (-0,46%)
     
  • Gold

    2.360,40
    +25,90 (+1,11%)
     
  • EUR/USD

    1,0877
    +0,0017 (+0,15%)
     
  • Bitcoin EUR

    62.311,21
    -2.433,27 (-3,76%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.480,20
    -16,26 (-1,09%)
     
  • Öl (Brent)

    79,73
    +2,01 (+2,59%)
     
  • MDAX

    27.134,66
    -146,82 (-0,54%)
     
  • TecDAX

    3.410,83
    -29,00 (-0,84%)
     
  • SDAX

    15.149,50
    -88,05 (-0,58%)
     
  • Nikkei 225

    38.855,37
    -44,65 (-0,11%)
     
  • FTSE 100

    8.254,18
    -63,41 (-0,76%)
     
  • CAC 40

    8.057,80
    -74,69 (-0,92%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.001,10
    +80,30 (+0,47%)
     

Schwedische Notenbank senkt erstmals Leitzins seit langer Zeit

STOCKHOLM (dpa-AFX) -Die Notenbank Schwedens hat ihren Leitzins erstmals seit ihrem Kampf gegen die hohe Inflation gesenkt. Das Zinsniveau werde um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent reduziert, teilte die Reichsbank am Mittwoch in Stockholm mit. Bankanalysten hatten mit der Entscheidung überwiegend gerechnet.

Zugleich stellten die Währungshüter weitere Lockerungen in Aussicht: Im zweiten Halbjahr könne der Leitzins noch zweimal sinken, soweit sich die Aussichten für die Inflation nicht änderten, heißt es in einer Erklärung zum Zinsentscheid.

Die Inflation bewege sich näher am Zielwert der Notenbank, begründeten die Zentralbanker ihren Lockerungsschritt. Noch bis Mitte vergangenen Jahres war die Teuerung drastisch bis auf mehr als zehn Prozent gestiegen. Hintergrund war vor allem der Angriff Russlands auf die Ukraine, der Rohstoffe und Energie zeitweise stark verteuert hatte. Den Ausblick für die Inflation bezeichneten die Währungshüter jedoch als ungewiss.

Ein weiterer Grund für die Zinssenkung ist die wirtschaftliche Entwicklung, die aus Sicht der Notenbank zuletzt schwach gewesen ist. Es wird allerdings eine schrittweise Besserung erwartet. Die Lage am Arbeitsmarkt werde sich weiter abschwächen.