Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 3 Minuten
  • Nikkei 225

    39.508,84
    -85,55 (-0,22%)
     
  • Dow Jones 30

    40.358,09
    -57,35 (-0,14%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.707,47
    -1.630,75 (-2,62%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.355,92
    -29,34 (-2,12%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.997,35
    -10,22 (-0,06%)
     
  • S&P 500

    5.555,74
    -8,67 (-0,16%)
     

Schufa-Studie: Rund 90 Prozent der Jugendlichen kommen mit dem Geld, das sie haben, aus

Studie zeigt: Junge Menschen haben solides Finanzwissen – fühlen sich aber unsicher.  - Copyright: Monkey Business Images / Shutterstock
Studie zeigt: Junge Menschen haben solides Finanzwissen – fühlen sich aber unsicher. - Copyright: Monkey Business Images / Shutterstock

Überraschende Ergebnisse der neuen Schufa-Studie: Junge Menschen, zwischen 16 und 25 Jahren, sind zufriedener mit ihrer finanziellen Situation als die Erwachsenen.

Im Schufa Jugend-Finanzmonitor, der Business Insider exklusiv vorliegt, heißt es: 88 Prozent der Jugendlichen sagen, dass sie mit ihrem monatlich zur Verfügung stehenden Geld alles in allem "sehr gut oder gut" auszukommen. Drei von vier Befragten seien mit ihrer derzeitigen finanziellen Situation "alles in allem sehr zufrieden". Anders sieht es bei den Erwachsenen aus: Hier sind nur 63 Prozent der Befragten mit ihrer finanziellen Lage zufrieden – das schlechteste Ergebnis seit Beginn der Befragung.

Carlos Link-Arad
Carlos Link-Arad

In der Schufa-Studie wird nicht nur das Verhalten und die Einstellungen junger Menschen zu Geld bewertet, sondern auch ihre Finanzkompetenz und ihr Wissen in diesem Bereich. Den Teilnehmern wurden sieben Fragen zu Themen wie Inflation, Zinsen, Zinseszins, Risiko, Ertrag und Risikostreuung gestellt. 42 Prozent der jungen Befragten beantworteten alle Fragen korrekt, im Durchschnitt wussten sie die Antworten auf fünf bis sechs der Fragen. Damit zeigen die jungen Teilnehmer ein "solides Grundverständnis" für Geld und Finanzen, heißt es in der Studie.

Junge Männer schätzten sich besser ein als junge Frauen

Aber: Trotz dieses fundierten Wissens sind viele junge Menschen unsicher in ihrer Selbstbewertung. 2023 stuften viele junge Erwachsene ihr Finanzwissen als "eher gering" ein. Auf einer Skala von Schulnoten zwischen 1 und 6 lag der durchschnittliche Wert bei 3,2. 27 Prozent gaben sich die Noten "1" oder "2", 38 Prozent sahen ihr Wissen als befriedigend (Note "3") an, während 20 Prozent es als ausreichend und 15 Prozent als mangelhaft oder ungenügend bewerteten.

KI Aktien
KI Aktien

Auffällig waren Unterschiede je nach Geschlecht und Alter: Junge Männer schätzten sich besser ein als junge Frauen. Zudem sahen sich berufstätige Jugendliche sowie Studierende im Vorteil gegenüber Auszubildenden und Schülern.

„Dies zeigt, wie groß der Handlungsbedarf beim Thema Finanzbildung ist", sagt Ole Schröder, Vorstand der Schufa Holding AG. "Es ist notwendig, dass junge Menschen einen besseren Zugang zu Finanzwissen erhalten, damit sie abgesichert durchs Leben gehen können.“