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Ein Schreiner zeigt bei DHDL ein Tiny House auf Rädern

·Lesedauer: 2 Min.
Kompakt, leicht und schon ab 10.000 zu haben – der neue Caravan des Startups Miniatouring.
Kompakt, leicht und schon ab 10.000 zu haben – der neue Caravan des Startups Miniatouring.

Camping und Wohnmobile sind seit Beginn der Pandemie gefragter denn je. Die Auswahl an Fahrzeugen ist riesig, die Anschaffungskosten für ein neues Modell jedoch alles andere als günstig. Gründer Hannes Trautmann (25) hat daher einen Caravan im Miniaturformat entwickelt. Mit seinem Startup Miniatouring hat er seit 2017 Fahrzeuge entworfen, die sich je nach Ausstattung unter 10.000 Euro bewegen. Alles made in Mainz aus regional nachwachsendem Birkenholz.

Hinzu kommt eine Leichtbauweise, damit sich der Hänger auch mit kleineren Autos ziehen lässt. Das Leergewicht soll zwischen 200 bis 400 Kilogram liegen. Das Versprechen der Macher: Mit dem Miniatouring kommt man durch enge Gassen, über steile Pässe und von matschigen Wiesen wieder runter. Trautmanns siebenköpfiges Team baut die Caravans in der Werkstatt selbst zusammen.

Die erste Version des Fahrzeugs war vor allem für Singles gedacht, die auf Abenteuerreise gehen. Nach eigenen Angaben hat das Startup bislang 40 Stück davon gebaut und verkauft. Mit dem neuen Modell, das etwas länger ist und mehr Fläche zum Schlafen bietet, können zwei Personen verreisen. Etwa vier bis fünf sollen im Monat produziert werden können, sagt Trautmann zu Gründerszene. „Wir sind ein Handwerksunternehmen, kein skalierbares Startup. Damit kann man trotzdem Geld verdienen, aber das findet auf einem anderen Level statt.“

Trautmann hat eine Schreinerausbildung gemacht. Er ist Surfer und Abenteuersportler. Da er selbst viel mit dem Auto verreist ist und sich damals keine großen Wohnmobile leisten konnte, hat er in Eigenregie den Mini-Caravan entwickelt.

Investoren hat das Startup aus Rheinland-Pfalz bisher nicht an Bord. Von den Verkäufen könnte das Startup bisher gut wirtschaften. Um allerdings in größerer Stückzahl und schneller zu produzieren, braucht es Unterstützung. Bei „Die Höhle der Löwen“ pitcht Trautmann deshalb um 95.000 Euro und ist bereit, 25 Prozent seiner Firmenanteile dafür abzugeben.

Andere Startups setzen darauf, Autos oder Kleinbusse umzufunktionieren. So zum Beispiel Plugvan. Sie bieten komplett fertige Module zum Nachrüsten. Das Startup Vanderer liefert Fahrzeuge mit Aufklappdach und Camping-Ausstattung aus.

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