Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.568,73
    +24,34 (+0,16%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.116,62
    +27,32 (+0,67%)
     
  • Dow Jones 30

    34.931,92
    -3,55 (-0,01%)
     
  • Gold

    1.820,20
    +3,00 (+0,17%)
     
  • EUR/USD

    1,1874
    -0,0001 (-0,01%)
     
  • BTC-EUR

    33.484,77
    -1.318,62 (-3,79%)
     
  • CMC Crypto 200

    972,50
    +11,60 (+1,21%)
     
  • Öl (Brent)

    71,11
    -2,84 (-3,84%)
     
  • MDAX

    35.384,24
    +237,33 (+0,68%)
     
  • TecDAX

    3.717,94
    +36,57 (+0,99%)
     
  • SDAX

    16.549,92
    +18,76 (+0,11%)
     
  • Nikkei 225

    27.781,02
    +497,43 (+1,82%)
     
  • FTSE 100

    7.081,72
    +49,42 (+0,70%)
     
  • CAC 40

    6.675,90
    +63,14 (+0,95%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.723,66
    +50,98 (+0,35%)
     

Scholz will raschen Stromnetzausbau auch gegen Widerstände

·Lesedauer: 1 Min.

KÖLN (dpa-AFX) - Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will bei einem Wahlerfolg den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Stromnetze auch gegen Widerstand durchsetzen. "Wer nicht bereit ist, auch mal einen Bagger in die Hand zu nehmen, um eine Stromleitung zu verlegen und ehrlicherweise sich auch mit ganz schön vielen Leuten zu streiten, damit das alles klappt, der wird Deutschland als Industrieland nicht CO2-neutral kriegen", sagte der Bundesfinanzminister am Montag im Westdeutschen Rundfunk.

Deutschland stehe vor dem größten industriepolitischen Projekt seit wahrscheinlich weit über 100 Jahren. "Es ist die zweite industrielle Revolution", sagte Scholz. In den vergangenen 250 Jahren habe die Industrieproduktion auf der Nutzung von Kohle, Gas und Öl basiert. Um dies zu ändern, sei ein massiver Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten notwendig. Allein die Chemieindustrie werde 2045 so viel Strom brauchen wie in Deutschland aktuell produziert werde. Auch der Strombedarf anderer Industriezweige wie der Stahl- oder der Zementindustrie werde deutlich steigen.

Notwendig sei deshalb eine unglaubliche Geschwindigkeit beim Ausbau der Erzeugungskapazitäten und der Stromnetze. "Wenn alles bleibt so bleibt wie es heute ist, werden wir niemals rechtzeitig fertig."

CDU und CSU warf der SPD-Kanzlerkandidat vor, die notwendigen gesetzlichen Veränderungen zur Beschleunigung des Umbaus verweigert zu haben. Die Grünen seien zwar gut darin, Ziele zu formulieren, aber "ganz schlecht darin, sie umsetzen". So seien in Baden-Württemberg unter dem grünen Ministerpräsidenten praktisch keine neuen Windkraftanlagen gebaut worden.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.