Deutsche Märkte schließen in 26 Minuten
  • DAX

    13.264,92
    +78,85 (+0,60%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.556,89
    +18,01 (+0,51%)
     
  • Dow Jones 30

    31.544,04
    +105,78 (+0,34%)
     
  • Gold

    1.821,40
    -3,40 (-0,19%)
     
  • EUR/USD

    1,0519
    -0,0068 (-0,64%)
     
  • BTC-EUR

    19.817,45
    -114,88 (-0,58%)
     
  • CMC Crypto 200

    454,23
    +4,16 (+0,93%)
     
  • Öl (Brent)

    110,27
    +0,70 (+0,64%)
     
  • MDAX

    27.178,49
    +25,05 (+0,09%)
     
  • TecDAX

    2.962,03
    +3,50 (+0,12%)
     
  • SDAX

    12.391,42
    +48,14 (+0,39%)
     
  • Nikkei 225

    27.049,47
    +178,20 (+0,66%)
     
  • FTSE 100

    7.328,75
    +70,43 (+0,97%)
     
  • CAC 40

    6.099,07
    +51,76 (+0,86%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.468,06
    -56,49 (-0,49%)
     

Scholz fordert Serbien zu Sanktionen gegen Russland auf

BELGRAD (dpa-AFX) - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den EU-Beitrittskandidaten Serbien dazu aufgefordert, sich den Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland anzuschließen. "Unsere Erwartung ist es, dass die Sanktionen auch von jenen Ländern, die sich im EU-Beitrittsprozess bewegen, umgesetzt werden", sagte er am Freitag in Belgrad nach einem Gespräch mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic.

Dieser bestätigte auf der gemeinsamen Pressekonferenz, dass ihn Scholz im beidseitigen Gespräch "klar dazu aufgefordert hat, dass sich Serbien den EU-Sanktionen anschließt". Belgrad habe den russischen Angriff auf die Ukraine in der UN-Generalversammlung und in anderen Gremien verurteilt. Zu den Sanktionen nehme aber sein Land eine andere Haltung ein, führte er weiter aus. So habe es zu berücksichtigen, dass es in Hinblick auf die Energieversorgung in einer "sehr komplizierten Lage" sei.

Serbien verhandelt seit 2014 um einen Beitritt zur EU. Zugleich pflegt es enge Beziehungen zu Russland und China. Die EU-Sanktionen gegen Russland möchte das Balkanland derzeit nicht übernehmen, weil es dadurch seine wirtschaftlichen Interessen gefährdet sieht. Unter anderen bezieht das Land fast sein gesamtes Gas aus Russland.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.