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Scholz für Steuererhöhungen für Topverdiener - aber nicht in Krise

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich für Steuererhöhungen für Topverdiener ausgesprochen - allerdings erst in der Zeit nach der Corona-Krise. "Ich glaube, dass diejenigen, die sehr, sehr viel Geld verdienen, einen größeren Beitrag zur Finanzierung unseres Gemeinwesens leisten müssten", sagte der Finanzminister bei "Bild live". Derzeit stehe diese Frage jedoch nicht an. Es gehe vielmehr um die Zeit ab 2022, wenn die Pandemie hoffentlich vorbei sei. "Und dann, glaube ich, kann man sagen: Man braucht solide Finanzen - ein Gemeinwesen, das handlungsfähig ist, auch in der Krise. Und das geht nur mit einem fairen Steuersystem", sagte Scholz.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte sich zuvor gegen Steuererhöhungen ausgesprochen. Sie verunsicherten die Wirtschaft, sagte er. SPD-Finanzexperte Lothar Binding dagegen forderte, Gutverdiener, die gut durch die Krise gekommen seien, sollten dem Staat nach der Krise helfen, wieder auf die Beine zu kommen.