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Schock über Tod von Bärin Amarena - Sorge um ihre Jungen

Italien ist schockiert über den Tod von Amarena, der Bärin, die zum Symbol des Naturparks Abruzzen in Mittelitalien geworden war. Sie wurde am Rande des Parks tot mit mehrere Schussverletzungen aufgefunden.

Der Schütze konnte ausfindig gemacht werden. Ein Mann hat die Bärin erschossen als sie auf sein Grundstück kam. Er fühlte sich bedroht, sagte er gegenüber der Polizei.

Tierschutzverbände fordern, dass der Mann bestraft wird. Amarena war beliebt, weil friedlich. Sie war immer wieder auch in Dörfern zwischen Menschen unterwegs.

"Und wir fordern auf jeden Fall, dass er strafrechtlich verfolgt und mit einer exemplarischen Höchststrafe belegt wird", sagte der Präsident der Organisation Animalisti Italiani,Walter Caporale.

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Die Parkleitung erklärte in einer Mitteilung, für den Tod von Amarena habe es „keinerlei Grund“ gegeben. Sie habe in der Vergangenheit zwar Schäden in Landwirtschaft und Viehzucht verursacht, sei aber für Menschen nie zur Gefahr geworden. „Sie hat Menschen nie Probleme bereitet."

Nach den beiden Jungen wird mit Drohnen gesucht

Vor wenigen Tagen war Amarena mit ihren beiden Jungen in unmittelbarer Nähe zu den Bewohner:innen durch ein Dorf spaziert. In den Abruzzen leben schätzungsweise nur noch etwa 60 Braunbären.

Die zwei Jungen der Bärin, die jetzt keine Mutter mehr hätten, seien noch nicht selbständig genug und deshalb stark gefährdet, sagte der Chef von WWF Italien, Luciano Di Tizio. Er sprach von einem "unverzeihlichen Verbrechen".

Nach den Jungtieren werde in dem Naturpark mit Drohnen gesucht, um ihnen helfen zu können. Die Regierung setze sich für den Schutz der Jungen der Bärin ein. Man bemühe sich darum, dass die Kleinen weiter in freier Wildbahn leben könnten, gab der Umweltminister bekannt.