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Schnellfahrstrecke Berlin-Hamburg wird saniert - Umleitung

·Lesedauer: 1 Min.
Ein Intercity vom Typ ICE 4 auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg.
Ein Intercity vom Typ ICE 4 auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg.

Bahnfahrer, die viel zwischen Berlin und Hamburg hin und her pendeln, müssen bald etwas mehr Zeit mitbringen. Grund ist die Sanierung der Schnellfahrstrecke zwischen den beiden Metropolen.

Berlin (dpa) - Bahn-Fahrgäste zwischen Berlin und Hamburg müssen in den nächsten Monaten mehr Zeit einplanen. Von diesem Samstag an wird auf der Schnellfahrstrecke zwischen den beiden größten deutschen Städten gebaut.

Fernzüge werden umgeleitet und brauchen dadurch bis zu 50 Minuten länger, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Die Bauarbeiten sollen bis zum 11. Dezember dauern.

Bis zum 31. Oktober entfallen außerdem die Intercitys und ICE auf der Strecke Hamburg-Schwerin-Rostock-Stralsund/Binz. Auch im Nahverkehr gibt es Änderungen.

Die 290 Kilometer lange Strecke zwischen Berlin und Hamburg war bis 2004 für die Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde ausgebaut worden. Nun steht turnusmäßig die Modernisierung an. Rund 100 Millionen Euro werden investiert, etwa in neue Schienen und Weichen sowie Leit- und Sicherungstechnik.

Statt in Wittenberge, Ludwigslust und Büchen halten die Fernzüge auf der Umleitungsstrecke Berlin-Hamburg dann in Stendal, Salzwedel und teilweise in Uelzen. Ab 22. November sollen dann wieder einzelne ICE-Fahrten für Pendlerinnen und Pendler aus Büchen, Ludwigslust und Wittenberge in die beiden Metropolen möglich sein. Bis dahin müssen Reisende aus diesen Orten auf Ersatzverkehr mit Bussen und Nahverkehrszüge ausweichen.

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