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Schlumberger New Energy, CEA und Partner geben die Ernennung des CEO von Genvia, einem Technologieunternehmen für sauberen Wasserstoff, bekannt

·Lesedauer: 9 Min.

Genvia wird von einem Vorstand geleitet, der sich aus den Genvia Partnerunternehmen zusammensetzt und mit der Definition einer klaren Richtung gebildet wurde, um ehrgeizige Meilensteine für die Entwicklung und Industrialisierung solider Oxidtechnologien zu erreichen.

Schlumberger New Energy, CEA und Partner haben Florence Lambert mit Geltungstag 1. März 2021 als CEO des Genvia Projekts zur Erstellung einer sauberen Wasserstofftechnologie ernannt. Lambert verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich neuer Energietechnologien und war zuvor CEO von CEA-LITEN in Grenoble, Frankreich.

„Sie war über mehrere Jahre hinweg eine Autorität an der Spitze der Entwicklung von Übergangstechnologien in der Energiebranche. Wir freuen uns, dass sie sich dazu entschlossen hat, ihre Expertise und Leidenschaft in das Leitungsteam von Genvia einzubringen. Wir halten Wasserstoff für einen entscheidenden Energieträger, mit dem Länder ihren Ambitionen hinsichtlich der Dekarbonisierung nachkommen können", sagte Ashok Belani, Executive Vice President Schlumberger New Energy.

In den nächsten 30 Jahren könnte die Wasserstoffproduktion gemäß der Vereinigung Hydrogen Council 20 % des Gesamtenergiebedarfs ausmachen. Die Genvia Technologieentwicklung und die Aktivitäten zu seiner Industrialisierung stehen im Einklang mit dem erwarteten starken Wachstum der Wasserstoffwirtschaft. Genvia wird über strategische Allianzen branchenübergreifend frühe, innovative Lösungen liefern.

„Genvia vereint eine außergewöhnliche Gruppe von Partnern, die zum Ziel hat, ein neues Ökosystem zu fördern, um die Entwicklung und Industrialisierung einer preisgünstigen, sauberen Wasserstoffproduktion zu beschleunigen. Über die Gelegenheit, zusammen mit Genvia ein Geschäfts- und Beschäftigungswachstum zu schaffen, das gleichzeitig den Klimawandel bremst, freue ich mich besonders", sagte Florence Lambert, die neu ernannte CEO von Genvia.

Der Genvia Vorstand wird von Vertretern der Führungsspitze seiner Gründungspartner repräsentiert:

  • François Jacq, Chairman und Philippe Stohr, Energy Division Director, CEA

  • Ashok Belani, Executive Vice President New Energy und Olivier Peyret, Chairman of France, Schlumberger

  • Guy Sidos, Chairman und CEO, Vicat

  • Pascal Baylocq, CEO Geostock, (VINCI Construction)

  • Simon Munsch, Services Director, Occitanie Region.

Die von CEA entwickelte Technologie des hochleistungsfähigen Genvia Festoxid-Elektrolyseurs ist vollständig umkehrbar, sodass er die Flexibilität besitzt, zwischen der Elektrolyse und Brennstoffzellfunktionen hin und her zu wechseln. Das Technologiedesign von Genvia ermöglicht eine um 30 % höhere Verstromungseffizienz pro Kilogramm produzierten Wasserstoffs. Damit werden die Produktionskosten für sauberen Wasserstoff auf ein Maß verringert, das einem aggressiven Wettstreit mit sonstigen Energiequellen durchaus gewachsen ist.

Mithilfe der Expertise von Schlumberger bei der Industrialisierung von Technologien wird die erste Pilot-Fertigungslinie von Genvia im Jahr 2021 in einer Schlumberger Fertigungseinrichtung in Béziers, Frankreich, eingerichtet. Genvia wird auf dem Gelände von CEA in Grenoble, Frankreich, auch ein Technologiezentrum einrichten, um die Ausreifung der Technologie über den Industrialisierungsprozess hinweg zu beschleunigen.

Genvia wird an einer Reihe von Demonstrationsprojekten mit Partnern in unterschiedlichen Anwendungsfällen für den Industrie-, Energie- und Mobilitätssektor teilnehmen. Diese Demonstrationsprojekte werden den Weg für die Entwicklung einer vollständigen Wertschöpfungskette zur Verwendung von Wasserstoff als den sauberen Energieträger der Wahl ebnen. Die unterschiedlichen Demonstrationsprojekte werden erwartungsgemäß von 300-kW-Systemen in 2023 bis hin zu größeren Systemen mit Megawattkapazitäten in 2024 reichen.

Auf der Grundlage der Ergebnisse aus der Pilotlinie und den Demonstrationsprojekten ist zu erwarten, dass Investitionen in den Aufbau einer gigantischen Produktionsstätte für die Herstellung von Festoxid-Elektrolyseuren und Brennstoffzellstapeln erstmals im Jahr 2025 getätigt werden. Der Produktionsanlauf für die Giga-Fertigungsstätte wird es Genvia ermöglichen, die Lieferung von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen im Gigawattbereich zu bewerkstelligen. Eine Marktnachfrage in diesem Größenbereich wird in zunehmender Geschwindigkeit bis 2030 und darüber hinaus erwartet.

Über Schlumberger New Energy

Schlumberger ist der weltweit führende Anbieter von Technologien für die globale Energieindustrie. Schlumberger New Energy erforscht neue Wachstumsmöglichkeiten durch die Nutzung des intellektuellen und geschäftlichen Kapitals von Schlumberger in aufstrebenden Märkten für neue Energien, wobei der Schwerpunkt auf kohlenstoffarmen und kohlenstoffneutralen Energietechnologien liegt. Die Aktivitäten des Unternehmens umfassen Projekte in den Bereichen Wasserstoff, Lithium, Kohlenstoffabscheidung und -sequestrierung, Energiegewinnung aus Geothermie sowie Geoenergie zum Heizen und Kühlen von Gebäuden.

Über CEA

CEA ist ein Schlüsselakteur in Forschung, Entwicklung und Innovation in vier Hauptbereichen: Energiewende, digitale Transformation, Technologie für die Medizin der Zukunft sowie Verteidigung und Sicherheit. Mit 20.000 Mitarbeitern an neun französischen Standorten, die mit sehr großen Forschungsinfrastrukturen ausgestattet sind, beteiligt sich CEA aktiv an Kooperationsprojekten mit einer Vielzahl an akademischen und industriellen Partnern in Frankreich, Europa und weltweit. Laut dem Clarivate-Ranking 2019 ist CEA die erste französische Forschungseinrichtung, was die Anzahl der in Frankreich und Europa angemeldeten Patente angeht.

CEA investierte darin über seine hundertprozentige Tochtergesellschaft CEA Investissement, ein einzigartiges Werkzeug für eine öffentliche Forschungseinrichtung. Die Gesellschaft wird unterstützt und betrieben von Supernova Invest, dem Partner von CEA im Rahmen einer außerbörslichen Unternehmensbeteiligung, der seine fundierte Expertise im Bereich innovativer Technologien über mehr als 140 Investitionen in hochtechnologische Unternehmen, darunter die Wasserstoffbranche, einbringt.
www.cea.fr
www.supernovainvest.com

Über VINCI Construction

VINCI Construction, eine Tochtergesellschaft von VINCI, ist als Global Player und europäischer Marktführer auf fünf Kontinenten aktiv und erwirtschaftet im Jahr 2019 mit über 72.000 Mitarbeitern und 830 Unternehmen einen Umsatz von 14,9 Milliarden Euro. Das nach einem integrierten Modell strukturierte Unternehmen ist in der Lage, über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks (Finanzierung, Planung, Bau, Instandhaltung) in acht Bereichen tätig zu sein: Gebäude, Funktionsbauten, Verkehrsinfrastruktur, Wasserbau, erneuerbare und nukleare Energien, der Umwelt-, Wasserstoff- und Gassektor sowie Bergbau.
www.vinci-construction.com

Über Vicat

Mit fast 200 Jahren Erfahrung entwickelt die Vicat Group ein erstklassiges Angebot an mineralischen und biobasierten Baustoffen. Auf dem Weg zur Klimaneutralität in ihrer gesamten Wertschöpfungskette betreibt der Konzern drei Kerngeschäftsbereiche: Zement, Transportbeton und Zuschlagstoffe sowie die damit verbundenen Aktivitäten. Das nach wie vor familiengeführte Unternehmen beschäftigt fast 9.950 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen konsolidierten Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Der Konzern ist in zwölf Ländern in Betrieb: Frankreich, Schweiz, Italien, Vereinigte Staaten, Türkei, Ägypten, Senegal, Mali, Mauretanien, Kasachstan, Indien und Brasilien. Mehr als 60 % des Umsatzes werden außerhalb Frankreichs erzielt.
www.vicat.com

Über AREC, eine Investitionsgesellschaft in der Region Okzitanien

Als Tool der Region Okzitanien schlägt AREC den Gebieten Lösungen für die Energiewende vor. Die Agentur ist bestrebt, den Akteuren angepasste Lösungen anzubieten, ob schlüsselfertig oder spezifisch, je nach den Kontexten der Akteure in den Gebieten Okzitaniens. Sie hat eine neutrale, objektive Vision von Lösungen. Als vertrauenswürdige Drittpartei für die regionalen Akteure und im Dienste des Allgemeininteresses liegt der Mehrwert von AREC in der einzigartigen Unterstützung der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewende: vom Upstream bis zur Realisierung und Finanzierung von Projekten. Die Region Okzitanien hat sich auch immer als Vorreiter bei der Entwicklung des Wasserstoffsektors in ihrem Gebiet positioniert. Dieser Wunsch wurde 2019 durch die Verabschiedung eines beispiellosen, mit 150 Millionen Euro dotierten „Green Hydrogen Plan" verdeutlicht, der es ermöglichen soll, das Ziel zu erreichen, bis 2050 die führende positive Energieregion in Europa zu werden. AREC beteiligt sich als Akteur der Energiewende in Okzitanien seit 2016 aktiv an der Einführung des „grünen Wasserstoffs" in der Region. Die Agentur bietet technische Unterstützung und investiert in innovative Produktions- und Verteilungsprojekte, um umweltfreundliche Wasserstoff-Ökosysteme zu installieren. So ist AREC bereits an großen Projekten in Okzitanien beteiligt, wie dem Projekt HyPort und dem Projekt Hyd'Occ.
www.arec-occitanie.fr

Warnhinweise bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne der US-Wertpapiergesetze. Das heißt, Aussagen zu zukünftigen, nicht vergangenen Ereignissen. Solche Aussagen enthalten oft Begriffe wie „erwarten", „mögen", „glauben", „planen", „schätzen", „beabsichtigen", „voraussehen", „sollte", „könnte", „wird", „wahrscheinlich", „mit dem Ziel" und andere ähnliche Wörter. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich auf Angelegenheiten, die in unterschiedlichen Graden unsicher sind, so zum Beispiel im Ausmaß, in dem Wasserstoff die künftige weltweite Energienachfrage decken wird, weiterhin hinsichtlich des Ziels von „keinerlei Emissionen", des vorhergesehenen Wachstums der Wasserstoffwirtschaft im Rahmen der weltweiten Dekarbonisierung, hinsichtlich der Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und weiterer Vorhersagen oder Erwartungen in Bezug auf den weltweiten Klimawandel. Diese Aussagen unterliegen Risiken und Unwägbarkeiten, darunter unter anderem das Ausmaß der Akzeptanz von Wasserstoff im Rahmen der weltweiten Entkarbonisierung, das Unvermögen, die Ziele einer Netto-Nullemission zu erreichen, das Unvermögen, die beabsichtigten Vorteile der Geschäftsstrategien und -initiativen von Genvia anzuerkennen, das Unvermögen, Wasserstoff im Vergleich zu anderen Energiequellen zu wettbewerbsfähigen Preisen zu produzieren, gesetzliche und behördliche Initiativen im Hinblick auf die Umweltproblematik, einschließlich Initiativen zur Beeinflussung des weltweiten Klimawandels, sowie weitere Risiken und Unwägbarkeiten, die in den öffentlich zugänglichen Unterlagen des Unternehmens genannt werden, darunter die kürzlich herausgegebenen Dokumente 10-K, 10-Q und 8-K von Schlumberger, die bei der US-Bundesbörsenaufsichtsbehörde eingereicht oder hinterlegt wurden. Falls eines oder mehrere dieser oder anderer Risiken und Unwägbarkeiten (oder die Folgen solcher Veränderungen von Geschehnissen) eintreten sollten oder falls sich unsere grundlegenden Annahmen als unzutreffend erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von unseren Darstellungen in den zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die zukunftsgerichteten Aussagen gelten lediglich zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung, und die Parteien verneinen jegliche Absicht zur Überarbeitung oder öffentlichen Aktualisierung solcher Aussagen infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder anderweitiger Gegebenheiten und lehnen jegliche derartige Verpflichtung ab.

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Joy V. Domingo – Director of Investor Relations, Schlumberger Limited
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