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Chaos-Rennen! Zwei Horrorstürze und noch mehr

SPORT1
·Lesedauer: 1 Min.
Chaos-Rennen! Zwei Horrorstürze und noch mehr
Chaos-Rennen! Zwei Horrorstürze und noch mehr

Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie ist beim Super-G in Val di Fassa schwer gestürzt.

Die 22-Jährige war mit der Startnummer 13 ins Rennen gegangen und lag gut in der Zeit.

Doch dann verkantete sie im steileren Mittelteil der Piste, wurde ausgehoben und stürzte kopfüber den Hang hinunter in den Fangzaun.

Da sich die Bindungen beider Ski nicht lösten, verdrehte sich Vickhoff Lie dabei noch beide Beine. Das Rennen wurde sofort unterbrochen. Vickhoff Lie musste mit dem Hubschrauber geborgen werden.

Nach Wiederaufnahme des Rennens kam auch Rosina Schneeberger schwer zu Sturz. Die Österreicherin knickte bei einer Rechtskurve nach innen, blieb mit einem Bein im Tor hängen und rutschte mit höher Geschwindigkeit den Hang hinunter in den Fangzaun.

Auch sie musste ärztlich betreut werden und mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden.

Pistenarbeiter verletzt - Flury muss Fahrt abbrechen

Später musste das Rennen gar ein drittes Mal unterbrochen werden. Die Schweizerin Jasmine Flury musste ihre Fahrt bei vollem Tempo nach einem Flaggensignal abbrechen. Grund dafür war ein auf der Strecke liegender Pistenarbeiter, der sich offenbar verletzt hatte. Flury reagierte zügig und vermied einen weiteren Unfall.

Das Rennen gewann letztlich Federica Brignone, es war ihr 16. Weltcup-Sieg. Kira Weidler aus Starnberg landete nach ihrem starken dritten Abfahrtsrang nicht unter den besten 15. Zur Italienerin fehlten der WM-Zweiten in der Abfahrt stolze 2,35 Sekunden.
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Mit Sportinformationsdienst (sid)