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Schlechte Geldwäscheprävention: Finanzaufsicht verhängt Millionenstrafe gegen N26

N26-Gründer Valentin Stalf  - Copyright: picture alliance / HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com | HANS KLAUS TECHT
N26-Gründer Valentin Stalf - Copyright: picture alliance / HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com | HANS KLAUS TECHT

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am Dienstag eine Geldbuße in Höhe von 9,2 Millionen Euro gegen N26 verhängt. Der Grund: Die BaFin hatte festgestellt, dass das Institut im Jahr 2022 systematisch Geldwäscheverdachtsmeldungen verspätet abgegeben hat. Der Bußgeldbescheid ist rechtskräftig.

Kreditinstitute sind verpflichtet, eine Meldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) zu erstatten, wenn sie den Verdacht haben, dass eine Transaktion oder ein sonstiger Geschäftsvorfall mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung im Zusammenhang stehen könnte. Diese Verdachtsmeldungen müssen unverzüglich abgegeben werden. Damit kann die FIU, falls erforderlich, zügig weitere Schritte einleiten, wie etwa die Weiterleitung an Strafverfolgungsbehörden.

N26 hat bereits auf die Strafe mit einer Pressemitteilung reagiert. Darin heißt es: „Seit 2022 hat N26 zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Meldeprozesse implementiert und mehr als 80 Millionen Euro in die personelle und technische Infrastruktur investiert, um höchste Branchenstandards bei der evektiveren Bekämpfung von Finanzkriminalität und Geldwäsche einzuhalten.“

Weiter heißt es in der Mitteilung: „Das Unternehmen hat in Bezug auf das Bußgeld bereits im Jahr 2022 eine entsprechende Rückstellung gebildet, das verhängte Bußgeld liegt unter der Höhe der Rückstellung. N26 setzt seine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden fort.“