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Ski-Weltcup: Solider Schmid wieder unter den ersten Zehn

Skirennläufer Alexander Schmid hat bei der WM-Generalprobe im Riesenslalom erneut eine Platzierung unter den ersten Zehn erreicht. Beim Nachtrennen auf der Planai in Schladming belegte der solide Allgäuer diesmal Rang neun. Zuvor war der Olympiazweite mit der Mannschaft bei seinen vier Starts in seiner Paradedisziplin mindestens Achter geworden. "Bei all den Vorgeschichten, die ich jetzt hatte, bin ich auf jeden Fall zufrieden, und ich weiß, dass ich auf jeden Fall mithalten kann", sagte er.

Schmid ist einer der deutschen Hoffnungsträger für die WM in Courchevel und Meribel (5. bis 19. Februar). Die Platzierung in Schladming ist bemerkenswert, weil er in den vergangenen Wochen zunächst mit einem Hexenschuss und danach mit einem Magen-Darm-Virus zu kämpfen hatte. Im zweiten Lauf auf der eisigen Piste ging ihm deshalb ein bisschen die Puste aus, er fiel von Rang sieben zurück.

Die 7500 Fans am Fuße der Planai, die am Tag zuvor beim legendären Nachtslalom von 40.000 gesäumt worden war, sahen auch ohne das Mitwirken von Riesenslalom-Dominator Marco Odermatt einen Schweizer Sieg: Loic Meillard siegte vor Teamkollege Gino Caviezel (+0,59 Sekunden), Dritter wurde der Österreicher Marco Schwarz (+0,81). Stefan Luitz belegte Rang 27. Nicht für das Finale qualifiziert waren Fabian Gratz (35.), Anton Grammel (49.), Linus Straßer (54.) und Julian Rauchfuss (55.).

Gesamtweltcupsieger Odermatt fehlte wegen der Folgen eines Beinahe-Sturzes in der Abfahrt am vergangenen Freitag in Kitzbühel. Nach einem Schneetraining am Vormittag entschied sich der Schweizer wegen seiner Knieprobleme gegen einen Start. "Das Vertrauen kommt Schritt für Schritt zurück. Das Knie reagiert gut. Es ist nichts kaputt, das Knie hatte einfach sehr viel Stress. Einfach eine zu große Belastung", sagte er.

Der Riesenslalom in Schladming fand als Ersatz für das am Sonntag geplante Rennen in Garmisch-Partenkirchen statt. Dort hätte am Samstag auch eine Abfahrt ausgetragen werden sollen.