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Schenker nimmt vorerst keine neuen Sendungen nach Großbritannien an

·Lesedauer: 1 Min.

Grund für den Annahmestopp seien fehlende oder falsche ausgefüllte Dokumente, die seit dem Ende der Brexit-Übergangsfrist notwendig sind.

„Lediglich rund zehn Prozent der bei DB Schenker beauftragten Sendungen sind mit vollständigen und korrekten Papieren versehen“, erklärt das Logistik-Unternehmen. Foto: dpa
„Lediglich rund zehn Prozent der bei DB Schenker beauftragten Sendungen sind mit vollständigen und korrekten Papieren versehen“, erklärt das Logistik-Unternehmen. Foto: dpa

Die Logistik-Tochter der Deutschen Bahn, DB Schenker, nimmt vorübergehend keine neuen Sendungen aus der EU nach Großbritannien an. Grund sei eine Überlastung wegen fehlender oder falsch ausgefüllter Dokumente, die seit dem Ende der Brexit-Übergangsfrist am 1. Januar notwendig sind, teilte das Unternehmen mit. Bereits aufgegebene Sendungen würden aber weiterhin ausgeliefert. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

„Lediglich rund zehn Prozent der bei DB Schenker beauftragten Sendungen sind mit vollständigen und korrekten Papieren versehen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Bei einem Großteil der Sendungen liegen dagegen Mängel bei den Dokumenten vor.“

Diesen Fällen müsse aufwendig nachrecherchiert werden, teilte DB Schenker weiter mit. Die dafür verantwortlichen Mitarbeiter in Großbritannien kämen nicht mehr hinterher. Betroffen sind nur Lieferungen aus der Europäischen Union ins Vereinigte Königreich. Der Warenverkehr in die EU bereite hingegen keine Probleme.

Jährlich bearbeitet Schenker eigenen Angaben zufolge rund eine halbe Million Sendungen vom Festland nach Großbritannien.