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Schanghai statt Frankfurt: Kuka-Delisting bald Geschichte?

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea Group Co. prüft eine mögliche Börsennotierung des deutschen Roboterbauers Kuka AG an einer asiatischen Börse, berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Erst am heutigen Dienstag hatte Midea mitgeteilt, das Unternehmen in Frankfurt von der Börse nehmen zu wollen.

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Midea sitzt in der südchinesischen Stadt Foshan und hat mit potentiellen Beratern über die Möglichkeit gesprochen, Kuka eventuell nach dem Delisting in Deutschland wieder an eine Börse in Asien zu bringen, so die Personen. Schanghai käme dafür in Frage, so die Personen, ebenso Hongkong.

Die Aktien von Kuka haben sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt auf einen Börsenwert von rund 3 Milliarden Euro. Alleine am Dienstag stieg das Papier um bis zu 20%. Die chinesische Gruppe übernahm Kuka 2016 und besitzt mehr als 95% der Aktien. Der geringe Streubesitz bedeutet jedoch, dass an vielen Tagen nicht mal 1.000 Stücke gehandelt werden. Midea erklärte Dienstag, die verbleibenden Minderheitsaktionäre sollen abgefunden werden und die Notierung an deutschen Börsen solle enden.

Bei einem erneuten Listing könnte Midea von womöglich höheren Bewertungen auf dem chinesischen Aktienmarkt profitieren. In den nächsten ein bis zwei Jahren könnten die Augsburger wieder notiert werden, einen festen Zeitplan gäbe es jedoch nicht, sagte eine der Personen. Womöglich werde Midea abwarten, bis Kuka in China prominenter vertreten ist.

Die Überlegungen sind noch im Gange und es ist nicht sicher, dass sie zu einer Transaktion führen werden, sagten die Personen.

Ein Vertreter von Midea verwies auf die offiziellen Verlautbarungen des Unternehmens und lehnte einen weiteren Kommentar ab. Ein Sprecher von Kuka war nicht sofort für eine Stellungnahme erreichbar.

Überschrift des Artikels im Original:

Midea Said to Mull China Relisting for German Robotics Firm Kuka

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